EU-Gericht bestätigt Scania-Geldbuße von 880,5 Mio EUR
Werte in diesem Artikel
Scania muss einer EU-Gerichtsentscheidung zufolge nun doch eine Geldbuße in Höhe von gut 880 Millionen Euro im Zusammenhang mit Vorwürfen der Beteiligung an einem Kartell von Lkw-Herstellern zahlen.
Das Gericht der Europäischen Union hat am Mittwoch eine Klage des schwedischen Lkw-Herstellers Scania gegen die Geldbuße zurückgewiesen. Das Gericht hat auch die Geldbuße in Höhe von 880,52 Millionen Euro bestätigt, die die Europäische Kommission gegen Scania im Zusammenhang mit den Kartellvorwürfen verhängt hatte.
Drei Unternehmen der Scania-Gruppe - Scania AB, Scania CV AB und Scania Deutschland GmbH - hatten den Vorwürfen zufolge gegen die Vorschriften des Unionsrechts über das Kartellverbot verstoßen, indem sie sich von Januar 1997 bis Januar 2011 mit ihren Wettbewerbern an Absprachen zur Beschränkung des Wettbewerbs auf dem Markt für mittlere und schwere Lkw im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beteiligten.
Das Gericht entschied, dass die EU-Kommission die Absprachen "rechtlich hinreichend nachgewiesen hat".
Scania kann gegen die Entscheidung des Gerichts innerhalb von zwei Monaten und zehn Tagen nach Zustellung Rechtsmittel beim Gerichtshof einlegen.
LUXEMBURG (Dow Jones)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Volkswagen (VW) St.
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Volkswagen (VW) St.
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
