Fuchs: Das sind die möglichen Szenarien
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Für die Vorzugsaktie von Fuchs war der Mai bislang alles andere als ein Wonnemonat. Auch technisch hat sich das Chartbild nun verschlechtert.
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Der Krieg am Golf hat die Preise für Öl und auf Öl basierende Betriebsmittel kräftig angetrieben. Doch nicht in allen Bilanzen und Ausblicken der Chemieunternehmen ist diese Entwicklung so spürbar angekommen, wie von Anlegern erhofft. Die Analysten von JP Morgan haben den Chemiesektor daher noch einmal genau unter die Lupe genommen.
Kursziel 49 Euro
Und siehe da: Die Vorzugsaktie von Fuchs bleibt für die US-Bank ein Favorit. Mit einem Kursziel von 49 Euro wurde das Papier folglich auf „Overweight“ belassen. Ein bisschen Rückenwind durch die Einschätzung der Analysten wäre für Fuchs aktuell nicht schlecht. Denn nachdem das Papier bis Ende April den Widerstand bei gut 40 Euro und zugleich die 200-Tage-Linie knacken konnte, ging es zuletzt wieder kräftig abwärts.
200-Tage-Linie beachten
Technisch ist die Vorzugsaktie angeschlagen. Der von Oktober 2025 bis Mitte Februar 2026 relevante Seitwärtskanal zwischen 37 und 40 Euro, der im März nach unten und im April nach oben verlassen wurde, stand zuletzt in Frage. Zwar ist das Papier zur Wochenmitte wieder in die Range eingebogen, bei knapp 37,50 Euro droht allerdings schon wieder die 200-Tage-Linie. Diese könnte, da sie von unten angesteuert wird, zunächst als zusätzlicher Widerstand fungieren.
Fazit
Der Ausbruch über 40 Euro im April währte nur kurz. Anleger hatten sich möglicherweise einen nachhaltigeren Effekt aus den gestiegenen Öl- und Chemikalienpreisen erhofft. Für den 16-prozentigen EBIT-Anstieg im Q1 muss sich Fuchs aber wahrlich nicht schämen. Fundamental dürfte das Unternehmen in der Spur sein. Kurzfristig bereitet der Chart mehr Sorgen, wenngleich bei einem erfolgreichen Bruch der 200-Tage-Linie nach oben der Weg bis an die obere Begrenzung des Seitwärtskanals bei 40 Euro frei sein könnte.
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Erstellung am 22.05.26 um 10:15 Uhr.
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