Greenpeace kritisiert Übergewinne der Ölkonzerne


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HAMBURG (dpa-AFX) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne. "Im Iran sterben Menschen, in Europa ächzen Millionen unter massiv gestiegenen Preisen und die Ölkonzerne stopfen sich an der Tankstelle die Taschen voll - das ist widerlich und muss sofort gestoppt werden", sagt Greenpeace-Verkehrsexpertin Lena Donat. "Die Bundesregierung muss diese unmoralischen Übergewinne abschöpfen und das Geld so investieren, dass wir künftig unabhängiger werden von fossilen Abzockern und Kriegsprofiteuren."

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Berechnungen des Forschungs- und Beratungsbüros Energycomment im Auftrag von Greenpeace kommen für die ersten beiden Märzwochen auf rund 21 Millionen Euro pro Tag, die die Mineralölkonzerne durch eine Ausweitung der Margen zusätzlich verdient haben sollen - vor allem bei Dieselkraftstoff. "Mit diesem Geld könnte der Bund täglich 1.300 kleine E-Autos verschenken", sagt Donat.

26 beziehungsweise 41 Cent teurer

Die Spritpreise sind seit Kriegsausbruch sehr stark gestiegen. Nach Zahlen des ADAC kostete ein Liter Superbenzin im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags 2,037 Euro, ein Liter Diesel 21,56 Euro. Das waren knapp 26 beziehungsweise 41 Cent mehr als am Tag vor Kriegsausbruch.

Am Montag soll eine von der Koalition eingesetzte Taskforce über den starken Anstieg der Sprit- und Energiepreise beraten. Dazu werden auch Vertreter von Mineralölkonzernen erwartet. Teilnehmen soll zudem der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt. Angesichts der deutlich gestiegenen Spritreise hatten auch Politiker den Mineralölkonzernen "Abzocke" vorgeworfen. Die Branche wies dies zurück./ruc/DP/stk

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11.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Buy Goldman Sachs Group Inc.
08.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Overweight JP Morgan Chase & Co.
04.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Overweight Barclays Capital
04.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Sector Perform RBC Capital Markets

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