Microsoft-Aktie in Rot: Problem bei Cloud-Infrastruktur sorgte für massive Störung bei Mailverkehr
Nach einem stundenlangen, großflächigen Ausfall entspannt sich die Lage bei den E-Mail-Diensten von Microsoft wieder.
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Die betroffenen Systeme laufen nach Angaben des US-Konzerns schrittweise an und stehen weiten Teilen der Nutzer wieder zur Verfügung.
Am Montagabend hatte eine massive Störung den Mailverkehr von Millionen Nutzern weltweit lahmgelegt. Sowohl Unternehmenskunden der Cloud-Suite Microsoft 365 als auch Privatnutzer des E-Mail-Dienstes Outlook konnten sich über Stunden hinweg nicht einloggen oder Nachrichten senden und empfangen. Auf Plattformen wie Downdetector waren die Fehlermeldungen zeitweise auf Zehntausende emporgeschnellt.
Problem in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online
Als Ursache für den Ausfall nannte Microsoft ein Problem in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online. Ein Fehler in einer zentralen Authentifizierungs- und Verbindungskomponente habe den Zugriff auf die Server blockiert.
Techniker des Konzerns leiteten Gegenmaßnahmen ein und spielten in der Nacht gezielte Korrekturen auf den betroffenen Servern ein. Microsoft teilte mit, dass die Telemetriedaten eine deutliche Erholung zeigen und der Datenverkehr schrittweise wieder über die regulären Systeme abgewickelt wird. Einige Nutzer müssen sich nach Konzernangaben jedoch noch gedulden, bis alle Rückstaus im E-Mail-Versand vollständig abgearbeitet sind und die Synchronisation weltweit wieder stabil läuft.
Im NASDAQ-Handel gibt die Microsoft-Aktie stellenweise um 1,23 Prozent auf 501,03 US-Dollar nach.
/chd/DP/stw
REDMOND/BERLIN (dpa-AFX)
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