Heidelberger Druckmaschinen: Schwache Zahlen und ein Lichtblick
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Heidelberger Druckmaschinen entwickelt sich strategisch sehr gut weiter, aber in den Zahlen ist das noch nicht sichtbar. Die Aktie könnte erneut die jüngsten Tiefpunkte testen.
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Eine Stärkung des Kerngeschäfts mit der Übernahme von Bereichen der insolventen manroland, eine fortgesetzte Expansion im Defence-Sektor, zuletzt insbesondere angetrieben durch spannende Projekte im Drohnengeschäft, und jüngst auch noch eine vielversprechende Initiative im Bereich Batteriespeicher – keine Frage, Heidelberger Druckmaschinen schafft mit dem Umbau zu einem Technologiekonzern, der innovative kleinere Unternehmen bei der Industrialisierung des Geschäfts unterstützt, hohe Potenziale.
Kein Rückenwind durch die Zahlen
Aber im Moment sieht man von diesem Potenzial in den Zahlen einfach zu wenig. Im ersten Quartal ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich, um 13 Prozent auf 404 Mio. Euro, zurückgegangen. Darin spiegelt sich der zuletzt niedrige Auftragsbestand wider. Das wirkt sich auch auf die EBITDA-Marge aus, die binnen Jahresfrist von 4,4 auf 0,2 Prozent zurückgegangen ist. Wenigstens lag der Auftragseingang mit 537 Mio. Euro erheblich über dem Umsatz. Daraus errechnet sich eine Book-to-Bill-Ratio von 1,3. Allerdings wurde auch beim Auftragseingang der Vorjahreswert um rund 4 Prozent unterschritten.
Tiefstände könnten getestet werden
Angesichts des schwachen Jahresstarts, bei dem wir lediglich den Auftragseingang mit Abstrichen als Lichtblick werten, reicht das nur für eine Bestätigung der Prognose, die nur einen stabilen Umsatz im laufenden Geschäftsjahr, aber zumindest eine deutliche Margenverbesserung vorsieht. Der Aktie dürften diese Zahlen nicht wirklich helfen. In einem aktuell schwachen Markt könnten die Tiefstände der letzten Monate erneut getestet werden.
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Erstellung am 19.08.26 um 8:01 Uhr.
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