Heute im Fokus

DAX fällt letztlich ins Minus -- Wall Street schließt fester -- thyssenkrupp verfehlt Erwartungen -- Sandisk, Energiekontor, RWE, Microsoft, Salesforce, Alphabet, Goldpreis, SpaceX, D-Wave im Fokus

aktualisiert 13.08.26 22:03 Uhr

Deutsche Euroshop-Aktie steigert Gewinn im ersten Halbjahr. TKMS-Aktie auf Rekordhoch. Cerebras-Aktie bricht trotz Umsatzsprung ein. freenet bestätigt Ausblick für 2026. Cisco: Optimismus überrascht, Begeisterung verfliegt. Adyen hebt Umsatzprognose an. HelloFresh wird pessimistischer. VW-Aktie: EU segnet Everllence-Milliardendeal ab.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt konnte seine Gewinne am Donnerstag letztlich nicht verteidigen.

Der DAX startete fester in den Handel und bewegte sich auch anschließend etwas höher. Zeitweise nahm er dabei gar Kurs auf sein erst am Vortag erreichtes Rekordhoch bei 26.573 Punkten. Am Nachmittag wurden die Zuschläge dann zusehends kleiner, letztlich ging es sogar um 0,12 Prozent auf 26.299,74 Zähler abwärts.
Der TecDAX hat die Sitzung ebenso im Plus begonnen und hielt sich dann zunächst auf höherem Terrain. Allerdings wurden auch hier die Gewinne im Verlauf immer geringer. Zum Handelsschluss verblieb dann sogar ein Minus von 0,2 Prozent auf 4.059,64 Zähler an der Kurstafel.

Rückenwind kam von den asiatischen Märkten, wo sich Indizes wie der südkoreanische KOSPI und der japanische Nikkei 225 weiter auf Erholungskurs zeigten. Währenddessen gaben die Ölpreise nach, obgleich die geopolitische Lage im Nahen Osten unübersichtlich blieb. So dementierte der Iran erneut Behauptungen von US-Präsident Trump, wonach die Vereinigten Staaten die Kontrolle über die Straße von Hormus übernommen hätten.

Derweil stand die Bilanzsaison weiter im Fokus der Anleger.

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Anleger an den europäischen Aktienmärkten griffen am Donnerstag moderat zu.

Der EURO STOXX 50 eröffnete den Handelstag etwas fester und verblieb auch im Tagesverlauf in der Gewinnzone. Er verabschiedete sich 0,16 Prozent stärker bei 6.544,28 Zählern.

An den europäischen Aktienmärkten setzte sich am Donnerstag ein vorsichtiger Handel fort. Neuerliche Rekordstände, wie sie der DAX zuletzt erreichte, seien zwar möglich gewesen, aufgrund der sehr geringen Handelsvolumina jedoch meist nicht von Dauer.

Hauptimpulsgeber in Europa blieb die weiterlaufende Berichtssaison mit zahlreichen Quartalszahlen, die sich zunehmend auf Unternehmen aus der zweiten Reihe verlagern. Bezüglich der Situation an der Straße von Hormus lagen neue, belastbare Informationen vor; der Preis für Brent-Öl bewegte sich knapp unter der Marke von 89 Dollar.

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Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag höher.

So notierte der Dow Jones Industrial zum Sitzungsstart minimal höher und tendierte auch im Anschluss seitwärts. Letztlich konnte er aber knappe Gewinne einfahren. Sein Schlussstand: 53.840,14 Punkte (+0,13 Prozent).
Der technologielastige NASDAQ Composite startete ebenso nur knapp höher in den Handelstag, konnte dann aber deutlicher steigen. Er beendete den Handel 0,81 Prozent im Plus bei 26.803,03 Stellen.

Der US-Technologiesektor hat am Donnerstag an seinen guten Vortag angeknüpft. Gestützt wurden die Kurse von den nachgebenden Ölpreisen, die die relative Entspannung im Nahostkonflikt widerspiegelten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand weiterhin die Inflationsentwicklung, befeuert durch neue US-Preisdaten und deren mögliche Auswirkungen auf die Geldpolitik. Die Erzeugerpreise fielen im Juli schwächer aus als erwartet, lösten an den Märkten jedoch kaum Reaktionen aus. Nach wie vor liegt die Teuerungsrate deutlich oberhalb der Zwei-Prozent-Marke, die sich die US-Notenbank Fed zum Ziel gesetzt hat.

An den Finanzmärkten hat sich zuletzt zunehmend die Erwartung durchgesetzt, dass die Fed den Leitzins auf ihrer Sitzung Mitte September erneut unverändert lassen wird. Dennoch rechnet ein Teil der Investoren weiterhin mit der Möglichkeit einer Zinserhöhung.

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Die Börsen in Asien zeigten sich am Donnerstag unterschiedlich.

Der Nikkei 225 in Japan stieg letztlich um 1,16 Prozent auf 68.308,59 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite derweil um 0,5 Prozent auf 3.926,97 Zähler.

In Hongkong rutschte der Hang Seng schlussenldich um 0,17 Prozent auf 25.396,51 Einheiten nach unten.

An den fernöstlichen Finanzmärkten zeichnete sich am Donnerstag ein gespaltenes Bild ab.

Für eine Entlastung sorgten die jüngst veröffentlichten US-Verbraucherpreise, die ohne negative Überraschungen blieben und damit die Sorgen vor nahenden Zinsanhebungen etwas abdämpften. Vishnu Varathan, APAC-Makrostratege bei Mizuho Securities, bewertete den Rückgang der US-Teuerung - sowohl in der Gesamtrate als auch in der Kernrate - als hoffnungsvolles Signal gegen ein gefährliches Wiederaufflammen der Inflation, wenngleich von den Energiepreisen und dem Halbleitermarkt weiterhin Risiken ausgingen.

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