Heute im Fokus

Dow schließt tiefrot -- DAX beendet Handel weit im Minus -- Bayer kauft Asklepios Biopharmaceutical -- SAP kappt Ziele wegen Corona -- ifo-Index sinkt -- Lufthansa, Beiersdorf, Jungheinrich im Fokus

aktualisiert 26.10.20 21:20 Uhr

Nestlé baut Purina-Produktion in den USA weiter aus. Bechtle wächst im dritten Quartal überdurchschnittlich stark. NRW-Regierung schaltet sich bei thyssenkrupp Steel ein. Chefs von Facebook und Twitter Mitte November im US-Senat. Alibaba-Ableger Ant vor Rekord-Börsengang - 34,5 Milliarden Dollar angepeilt. Entscheidung über Wirecard-Verkauf anscheinend im November. Linde zahlt Quartalsdividende in Höhe von 0,963 Dollar je Aktie.

Marktentwicklung


Am deutschen Aktienmarkt ging es am Montag steil abwärts.

Der DAX eröffnete die Sitzung am Montag mit einem satten Minus und verharrte auch anschließend tief in der Verlustzone. Letztlich ging es für ihn 3,71 Prozent runter auf 12.177,18 Zähler. Der TecDAX verbuchte ebenfalls kräftige Abschläge, nachdem er zum Handelsstart nur leicht abgegeben hatte. Er beendete den Tag 3,59 Prozent leichter bei 2.920,19 Einheiten.

Marktstratege Stephen Innes von Axi Trader sprach gegenüber dpa angesichts weiter steigender Corona-Infektionszahlen vom "COVID-19-Blues am Montagmorgen". Des Weiteren verunsicherten die baldige US-Präsidentschaftswahl und US-Konjunkturpaket die Anleger.

Die steigenden Corona-Zahlen drückten auch auf die Stimmung der Unternehmen in Deutschland. Wie das Münchner ifo-Institut am Montag mitteilte, fiel der ifo-Geschäftsklimaindex von 93,2 Zählern im Vormonat auf 92,7 Punkte im Oktober. Das war der erste Rückgang nach zuvor fünf Anstiegen in Folge.

Auf Unternehmensseite standen SAP mit den Geschäftszahlen vom Sonntagabend im Fokus.

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Europas Börsen zeigten sich zum Wochenstart tiefrot.

Der EuroSTOXX 50 tendierte klar im Minus. Zuvor ging er bereits tiefer in die Sitzung. Letztlich verblieb ein Abschlag von 2,93 Prozent bei 3.105,25 Punkten an der Kurstafel.

Die Stimmung am Markt wurde von den immer weiter steigenden Corona-Infektionszahlen belastet. Diese drückten auch die Stimmung der Unternehmen in Deutschland: Der ifo-Geschäftsklima-Index ist von 93,2 Zählern im Vormonat auf 92,7 Punkte im Oktober gefallen. "Das, was im Sommer noch undenkbar war, wird jetzt angesichts schnell steigender Infektionszahlen zum wahrscheinlichen Szenario: ein zweiter Lockdown", gab Reuters Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets wieder.

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Die Wall Street präsentierte sich am Montag mit negativen Vorzeichen.

Der Dow Jones verlor zum Start bereits. Im Verlauf ging es weiter südwärts - der Schlusstand belief sich auf minus 2,29 Prozent bei 27.685,39 Zählern. Der technologielastige NASDAQ Composite gab anfänglich ebenfalls nach. Aus dem Handel ging der Index 1,64 Prozent schwächer bei 11.358,94 Punkten.

Die weltweit weiter steigenden Corona-Infektionen drückten auch an der Wall Street zum Wochenstart auf die Stimmung. Zudem blickten Anleger weiterhin auf die Entwicklungen hinsichtlich eines weiteren US-Konjunkturpakets: Ende letzter Woche herrschte noch etwas Hoffnung, dass ein Hilfspaket noch vor den US-Wahlen Anfang November auf den Weg gebracht werden könnte. Nun brachen Nancy Pelosi und US-Finanzminister Steven Mnuchin ihre Gespräche ab, Sie beschuldigen sich gegenseitig, im Nachhinein "die Verhandlungsregeln geändert zu haben".

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Am Montag bewegten sich die Börsen in Fernost auf rotem Terrain.

Der japanische Leitindex Nikkei beendete den Handel marginale 0,09 Prozent leichter bei 23.494,34 Einheiten.

Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite derweil um 0,82 Prozent auf 3.251,12 Punkte nach.
In Hongkong wurde am Montag aufgrund eines Feiertags nicht gehandelt. Der Hang Seng legte am Freitag zuletzt um 0,54 Prozent auf 24.918,78 Zähler zu.

Asiens Aktienmärkte tendierten zum Wochenstart leichter. Für Zurückhaltung sorgten die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen, die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl und das US-Hilfspaket, das noch immer in der Schwebe hängt.

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