MÄRKTE ASIEN/Börsen wenig verändert - Evergrande fester


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TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben sich zum Ende der Handelswoche in Zurückhaltung geübt. Von der Wall Street kamen freundliche Vorgaben, der S&P-500 hatte knapp ein neues Rekordhoch markiert, und der technologielastige Nasdaq legte zu.

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Der wankende chinesische Immobilienkonzern Evergande hat einen Zahlungsausfall abgewendet. Der Immobilienriese hat eine überfällige Zinszahlung von 83,5 Millionen Dollar an einen Treuhänder für Dollar-Anleihen geleistet, wie die staatliche Securities Times am Freitag berichtet. Ein Ausfall dieser Anleihen hätte sich wahrscheinlich zur größten Unternehmenspleite in Asien ausgeweitet, da die Gläubiger damit die Möglichkeit gehabt hätten, auch für einige andere Schulden von Evergrande einen Zahlungsausfall zu erklären.

Die Aktie von Evergrande stieg an der Börse in Hongkong im Späthandel um 3,9 Prozent. Am Vortag waren die Titel um mehr als 10 Prozent eingebrochen, nachdem das Unternehmen seine Pläne zum Verkauf eines Mehrheitsanteils an seiner Immobilienverwaltungssparte für umgerechnet 2,6 Milliarden US-Dollar abgesagt hatte.

Für den Hang-Seng-Index geht es in Hongkong im späten Geschäft um 0,4 Prozent aufwärts, gestützt von Immobilienwerten. Ein hoher Regierungsbeamter habe die Banken aufgefordert, Erstkäufer von Eigenheimen stärker zu unterstützen, so KGI Securities. Zudem habe die chinesische Regierung angekündigt, die strenge Aufsicht über die Immobilienmärkte leicht zu lockern. Die Aktie der Longfor Group sprang um 6,7 Prozent nach oben. China Resources Land gewannen 4,0 Prozent.

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Auf dem chinesischen Festland gab der Schanghai-Composite 0,3 Prozent nach. Immobilienwerte erhielten hier einen Schub vom abgewendeten Zahlungsausfall von Evergrande. Seazen Holdings stiegen um 6,3 Prozent und China Vanke um 2,9 Prozent.

Tokio leicht im Plus - Südkorea und Sydney treten auf der Stelle

An der Börse in Tokio gewann der Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 28.805 Punkte. Gestützt wurde er von Elektronikwerten, die sich von den Verlusten des Vortages etwas erholten. Lasertec stiegen um 3,7 Prozent, Tokyo Electron um 4,4 Prozent. Am Donnerstag hatten Sorgen über steigende Zinsen und Problemen in der Lieferkette den Technologiesektor belastet.

Der Kospi in Südkorea schloss nahezu unverändert. Die Aktien von Hanwha Aerospace und Korea Aerospace Industries rutschten um 4,5 bzw. 4,7 Prozent ab, nachdem der Start der ersten selbst entwickelten Weltraumrakete des Landes am Donnerstag gescheitert war. Samsung SDI gewannen 1,9 Prozent, nachdem die Autoholding Stellantis mit dem Elektronikkomponentenhersteller eine Absichtserklärung zur Herstellung von Batteriezellen und -modulen für Nordamerika geschlossen hat.

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Auch der S&P/ASX 200 in Sydney ging kaum verändert aus dem Handel, nachdem er zwischen leichten Gewinnen und Verlusten hin- und hergependelt war. Die Sektoren Energie und Rohstoffe waren die größten Verlierer und fielen um 2,1 bzw. 1,2 Prozent, nachdem die Preise für Öl und Eisenerz über Nacht gesunken waren.

Die Aktie des Fintechs Afterpay reduzierte sich um 0,3 Prozent. Die australische Zentralbank hatte gesagt, dass Anbieter von Sofortkauf- und Späterzahl-Optionen die so genannten No-Surcharge-Regeln abschaffen sollten.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 7.415,50 +0,0% +12,6% 07:00

Nikkei-225 (Tokio) 28.804,85 +0,3% +4,6% 08:00

Kospi (Seoul) 3.006,16 -0,0% +4,6% 08:00

Schanghai-Comp. 3.582,60 -0,3% +3,2% 09:00

Hang-Seng (Hongk.) 26.107,94 +0,4% -4,5% 10:00

Taiex (Taiwan) 16.888,74 -0,0% +14,6% 07:30

Straits-Times (Sing.) 3.202,44 +0,4% +12,1% 11:00

KLCI (Malaysia) 1.585,38 -0,4% -2,2% 11:00

BSE (Mumbai) 61.275,97 +0,6% +27,3% 12:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 10:05 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1643 +0,1% 1,1626 1,1638 -4,7%

EUR/JPY 132,60 +0,0% 132,55 132,77 +5,2%

EUR/GBP 0,8448 +0,2% 0,8429 0,8427 -5,4%

GBP/USD 1,3783 -0,1% 1,3794 1,3811 +0,8%

USD/JPY 113,90 -0,1% 114,01 114,08 +10,3%

USD/KRW 1.174,88 -0,3% 1.178,76 1.176,46 +8,2%

USD/CNY 6,3910 -0,0% 6,3933 6,3996 -2,1%

USD/CNH 6,3863 -0,1% 6,3935 6,3970 -1,8%

USD/HKD 7,7755 +0,0% 7,7752 7,7755 +0,3%

AUD/USD 0,7496 +0,4% 0,7468 0,7489 -2,7%

NZD/USD 0,7180 +0,3% 0,7156 0,7176 -0,1%

Bitcoin

BTC/USD 63.190,51 +0,7% 62.781,76 65.282,00 +117,5%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 82,45 82,50 -0,1% -0,05 +75,3%

Brent/ICE 84,48 84,61 -0,2% -0,13 +66,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.791,77 1.782,90 +0,5% +8,87 -5,6%

Silber (Spot) 24,32 24,18 +0,6% +0,14 -7,9%

Platin (Spot) 1.060,68 1.053,10 +0,7% +7,58 -0,9%

Kupfer-Future 4,60 4,56 +1,0% +0,05 +30,6%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/smh

(END) Dow Jones Newswires

October 22, 2021 04:11 ET (08:11 GMT)

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