MÄRKTE EUROPA/DAX mit Jahreshoch und CAC-40 mit Allzeithoch


Werte in diesem Artikel
Aktien

39.12 EUR 0.12 EUR 0.31 %

77.28 EUR -0.94 EUR -1.20 %

7.96 EUR 0.28 EUR 3.64 %

81.91 EUR 0.19 EUR 0.23 %

995.00 EUR -21.00 EUR -2.07 %

UBS
43.38 EUR -1.52 EUR -3.39 %

Indizes

8,154.91 EUR 15.97 EUR 0.2 %

25,578.85 EUR 3.84 EUR 0.02 %

(Wiederholung)

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem deutlichen Plus am Freitag ging es an den europäischen Aktienmärkten auch zum Wochenstart weiter nach oben. Der DAX stieg um 0,5 Prozent auf 15.654 Punkte, im Hoch notierte der Index mit 15.678 Punkten auf dem höchsten Stand seit über einem Jahr. Hier half das DAX-Schwergewicht SAP, für die Aktie ging es um 2,4 Prozent nach oben. Hier stützte, dass es Kaufinteresse von Silver Lake und einer kanadischen Pensionskasse an der US-Tochter Qualtrics gibt.

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Eine starke Performance legt schon seit längerem der Aktienmarkt in Frankreich hin, er notierte einmal mehr in diesem Jahr auf einem Allzeithoch. Hier half unter anderem die gute Entwicklung der Aktien der Luxusgüter-Hersteller, aber auch die Banken performten dort zuletzt gut. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 0,4 Prozent auf 4.314 Punkte.

Die Anleger in Europa blicken gen China und auf den dort tagenden Volkskongress. Das Wachstumsziel von 5 Prozent für 2023 wurde an der Börse als schwach empfunden. Entsprechend standen die Rohstoffpreise und die Aktien der Minenbetreiber unter Druck: Der Sektor-Index war mit minus 2,7 Prozent der mit Abstand schwächste in Europa.

Auch Schweizer Inflation macht Sorgen

Sorgen machte sich der Markt zudem über die Verbraucherpreise (CPI) der Schweiz im Februar. Da die Eidgenossen weniger von Energiekosten abhängen, wurde hier ein deutlicher Rückgang im Preisanstieg auf 2,9 nach 3,3 Prozent erwartet - doch stattdessen stieg die Inflation sogar auf ein Sechs-Monats-Hoch von 3,4 Prozent.

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Bemerkenswert ist für Thomas Gitzel Chief Economist bei der VP Bank, dass trotz etwa gefallener Heizölpreise die Teuerungsrate weiter zulegt. Der Preisanstieg gewann darüber hinaus auch an Breite, wie der Blick auf die Kerninflationsrate zeigt. Letztere stieg von 2,2 Prozent auf 2,4 Prozent. Unter anderem haben sich Flug- und Pauschalreisen verteuert, aber auch Wohnungsmieten sind stiegen. Für die eidgenössischen Währungshüter dürfte vor allem der Anstieg der Kerninflationsrate von hoher Relevanz sein. Eine neuerliche Zinsanhebung um 50 Basispunkte dürfte daher auf der Agenda stehen.

Rheinmetall steigt in den DAX auf

Rheinmetall notierten 3,5 Prozent fester, wohl auch wegen der DAX-Aufnahme. Sie verdrängen mit Wirkung zum 20. März die Aktien von Fresenius Medical Care (+2,3%). Die Aktien seien zwar nach der jüngsten Aufwärtswelle überkauft, ein größerer Rückschlag aber nur bei einem Waffenstillstand in der Ukraine zu erwarten, hieß es im Handel. Ähnliches gelte für Hensoldt (+2,4%), die in den MDAX aufsteigen.

Telecom Italia sprangen um 3,1 Prozent an, da es einen weiteren Interessenten für ihr Festnetzgeschäft gibt. Auch die italienische Staatsbank CDP sei zusammen mit dem Infrastrukturfonds der australischen Macquarie daran interessiert, teilte das Unternehmen mit. Sie bieten wie KKR für eine neue Gesellschaft, in der Telecom Italia seine Netzwerk-Management und seine Infrastruktur-Vermögenswerte bündeln will.

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Eine Welle von Kaufempfehlungen und erhöhten Kurszielen beflügelten Lufthansa, die um 5,7 Prozent zulegten. Die Lufthansa befindet sich nach Einschätzung der LBBW im Aufwind. Die Jahresziele seien erwartungsgemäß erreicht worden, und die Ertragswende sei vollzogen. Der Sektor der Reise- und Freizeitwerte stellte mit einem Plus von 1,9 Prozent den Gewinner in Europa.

Nestle litten hingegen unter der Abstufung von RBC auf "Underperform" und fielen um 2,4 Prozent. Ein Marktwachstum von 3 Prozent, der stagnierende Marktanteil und die finanzielle Performance zeugen bei Nestle für die Analysten von RBC von einem Unternehmen, das immer noch ein Nahrungsmittelunternehmen ist, und auch entsprechend bewertet werden sollte.

Bei Credit Suisse ging es 1,0 Prozent abwärts. Hier hat Großaktionär Harris Associates seinen Ausstieg komplett abgeschlossen, wie Harris-CIO David Herro der Financial Times sagte. Dies dürfte mittelfristig aber Druck von den Aktien der Bank nehmen, hieß es im Handel.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

. stand absolut in % seit

. Jahresbeginn*

Euro-Stoxx-50 4.313,78 +18,98 +0,4% +13,7%

Stoxx-50 3.918,13 -6,46 -0,2% +7,3%

Stoxx-600 464,18 -0,08 -0,0% +9,3%

XETRA-DAX 15.653,58 +75,19 +0,5% +12,4%

FTSE-100 London 7.929,79 -17,32 -0,2% +6,6%

CAC-40 Paris 7.373,21 +25,09 +0,3% +13,9%

AEX Amsterdam 759,83 -0,74 -0,1% +10,3%

ATHEX-20 Athen 2.646,87 -81,08 -3,0% +17,6%

BEL-20 Bruessel 3.881,94 -3,11 -0,1% +4,9%

BUX Budapest 44.337,44 -103,04 -0,2% +1,2%

OMXH-25 Helsinki 5.043,67 -24,26 -0,5% +5,0%

ISE NAT. 30 Istanbul 5.951,45 +218,91 +3,8% +0,1%

OMXC-20 Kopenhagen 1.952,47 +0,11 +0,0% +6,4%

PSI 20 Lissabon 6.069,06 -25,95 -0,4% +5,5%

IBEX-35 Madrid 9.511,00 +46,80 +0,5% +15,6%

FTSE-MIB Mailand 27.949,29 +124,21 +0,4% +17,4%

RTS Moskau 958,26 +12,85 +1,4% -1,3%

OBX Oslo 1.146,33 +2,12 +0,2% +5,2%

PX Prag 1.420,48 +0,03 +0,0% +18,2%

OMXS-30 Stockholm 2.261,86 +9,10 +0,4% +10,7%

WIG-20 Warschau 1.873,63 +31,78 +1,7% +4,6%

ATX Wien 3.546,65 +6,90 +0,2% +13,8%

SMI Zuerich 11.147,25 -42,84 -0,4% +3,9%

* zu Vortagsschluss

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 7:35 Uhr Fr, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0693 +0,6% 1,0638 1,0597 -0,1%

EUR/JPY 145,36 +0,7% 144,54 144,45 +3,6%

EUR/CHF 0,9954 +0,0% 0,9963 0,9956 +0,6%

EUR/GBP 0,8876 +0,5% 0,8846 0,8852 +0,3%

USD/JPY 135,94 +0,0% 135,86 136,31 +3,7%

GBP/USD 1,2047 +0,1% 1,2025 1,1972 -0,4%

USD/CNH (Offshore) 6,9398 +0,4% 6,9234 6,9141 +0,2%

Bitcoin

BTC/USD 22.525,02 +0,4% 22.413,77 22.345,26 +35,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 79,98 79,68 +0,4% +0,30 -0,7%

Brent/ICE 85,66 85,83 -0,2% -0,17 +0,4%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 42,55 44,98 -5,4% -2,43 -41,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.851,76 1.856,45 -0,3% -4,69 +1,5%

Silber (Spot) 21,14 21,27 -0,6% -0,13 -11,8%

Platin (Spot) 977,85 979,08 -0,1% -1,23 -8,4%

Kupfer-Future 4,07 4,08 -0,2% -0,01 +6,8%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 06, 2023 12:10 ET (17:10 GMT)

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21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
14.08.26 Rheinmetall Buy Jefferies & Company Inc.

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