MÄRKTE EUROPA/DAX tritt weiter auf der Stelle


Werte in diesem Artikel
Aktien

144.25 EUR -3.00 EUR -2.04 %

56.85 EUR -1.05 EUR -1.81 %

58.14 EUR -1.80 EUR -3.00 %

16.42 EUR -0.06 EUR -0.36 %

3.90 EUR 0.00 EUR -0.13 %

42.41 EUR -0.71 EUR -1.65 %

8.50 EUR -0.06 EUR -0.70 %

365.35 EUR 1.40 EUR 0.38 %

11.30 EUR -0.07 EUR -0.62 %

73.96 EUR -0.76 EUR -1.02 %

85.90 EUR 0.80 EUR 0.94 %

38.01 EUR 0.04 EUR 0.11 %

42.28 EUR -1.37 EUR -3.14 %

44.08 EUR -0.94 EUR -2.09 %

26.26 EUR -0.93 EUR -3.42 %

22.64 EUR -0.03 EUR -0.13 %

27.09 EUR 0.07 EUR 0.26 %

35.20 EUR -0.72 EUR -2.00 %

74.95 EUR 0.00 EUR 0.0 %

21.95 EUR -0.51 EUR -2.27 %

Indizes

25,410.63 EUR -168.22 EUR -0.66 %

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Donnerstagnachmittag weiterhin wenig verändert. Der DAX kann die Aufschläge des Vortages behaupten, er zeigt sich unverändert bei 15.948 Punkten. "Der DAX kommt nicht vom Fleck, die Luft ist raus", so Marktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Auch von den neuen Juni-Inflationsdaten kommen keine Impulse. Die Inflation hat wie erwartet zugenommen - verantwortlich dafür sind nicht nur Basiseffekte wie die aus dem 9-Euro-Ticket, sondern auch deutlich steigende Preise für Dienstleistungen. "Die EZB dürfte die Zinsen auf ihrer nächsten Sitzung nun abermals anheben", so Sebastian Becker, Volkswirt der Deutschen Bank.

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Etwas besser sieht es im Euro-Stoxx-50 aus, er zieht um 0,3 Prozent an auf 4.358 Punkte. Damit steht er nur noch 1 Prozent unter seinem Jahreshoch. In Spanien ist die Inflation stark gesunken, auf 1,6 Prozent, und damit unter den Zielwert der EZB von 2 Prozent. Allerdings liegt die so genannte Kerninflationsrate ohne die schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelpreise deutlich darüber.

Gute US-Daten setzen allerdings den Euro unter Druck, er kann die Marke von 1,09 Dollar nicht mehr verteidigen und rutscht leicht darunter. Die Renditen der Anleihen ziehen an.

Bei den Sektoren wird der Aufschwung von den Autotiteln und den Einzelhandelswerten angeführt. Der Stoxx-Branchen-Index der Autotitel steigt um 1,3 Prozent, nach oben getrieben vor allem von Renault. Deren Aktien schießen um 5,6 Prozent nach oben.

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Renault erhöht Prognose 2023

Der französische Autohersteller hat seine Prognose für das Gesamtjahr deutlich angehoben. Renault rechnet für 2023 nun mit einer operativen Marge zwischen 7 und 8 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen 6 Prozent oder etwas mehr in Aussicht gestellt. Beim operativen freien Cashflow in der Automobilsparte rechnet Renault nun mit 2,5 Milliarden Euro, bislang hatte die Prognose auf 2,0 Milliarden Euro oder etwas darüber gelautet.

Im Windschatten gewinnen VW 0,9 Prozent, BMW 1,1 Prozent und Mercedes-Benz 0,7 Prozent. Ferrari steigen um 0,9 Prozent und markieren neue Allzeithochs. Die Aktien der Porsche AG ziehen trotz des Dividendenabschlags von 1,01 Euro deutlich um 2,6 Prozent auf 112,25 Euro an. Bei den Zuliefern gewinnen Valeo 1,3 Prozent an und Conti 0,8 Prozent.

H&M sehr fest - Casino brechen ein

Gewinner Nummer 1 auf der Branchenseite ist aber der Index der Einzelhandelswerte, er steigt um 1,9 Prozent. Um fast 18 Prozent geht es mit den Aktien von Hennes & Mauritz (H&M) nach oben. Die Aktie des schwedischen Modekonzerns neige dank guter Geschäftszahlen in jüngster Zeit immer wieder zur Outperformance gegenüber dem spanischen Konkurrenten Inditex (+0,7%). Zu H&M heißt es, der Nettogewinn im zweiten Fiskalquartal sei deutlich höher als erwartet ausgefallen und der Start in das dritte Quartal laufe positiv; die Sommer-Kollektion werde gut aufgenommen.

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Dagegen brechen Casino um 30 Prozent ein, das Unternehmen will bis zu 5,09 Milliarden Euro an Schulden in Eigenkapital umwandeln. Im Technologiebereich ziehen Ericsson um 4,2 Prozent an, Grund ist eine positive Studie von JP Morgan.

Henkel unter Druck - HB Fuller belastet

Im DAX fallen Henkel nach einem schwachen Ausblick von HB Fuller um 0,9 Prozent. Der US-Konkurrent sagte am Vorabend im Rahmen schwächerer Quartalszahlen, dass er für das Fiskaljahr einen Umsatzrückgang von 3 bis 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwarte. Die von Fuller genannten Belastungsfaktoren wie geringere Industrieproduktion und Lagerabbau auf Kundenseite könnten auch auf Henkel zutreffen, heißt es am Markt. Im SDAX ziehen Bilfinger mit einer Kaufempfehlung der UBS um 11 Prozent an.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.358,60 +0,3% 13,85 +14,9%

Stoxx-50 3.965,70 +0,2% 6,48 +8,6%

DAX 15.943,97 -0,0% -5,03 +14,5%

MDAX 27.165,63 -0,2% -54,82 +8,2%

TecDAX 3.144,22 -0,0% -1,19 +7,6%

SDAX 13.282,24 -0,1% -12,18 +11,4%

FTSE 7.473,04 -0,4% -27,45 +0,7%

CAC 7.326,07 +0,5% 39,75 +13,2%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,40 +0,08 -0,18

US-Zehnjahresrendite 3,83 +0,12 -0,05

INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 33.945,47 +0,3% 92,81 +2,4%

S&P-500 4.380,86 +0,1% 4,00 +14,1%

Nasdaq-Comp. 13.590,67 -0,0% -1,08 +29,9%

Nasdaq-100 14.950,09 -0,1% -14,48 +36,7%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,87 +15,8 4,71 45,0

5 Jahre 4,13 +16,0 3,97 12,7

7 Jahre 3,98 +13,8 3,84 1,2

10 Jahre 3,83 +12,3 3,71 -4,8

30 Jahre 3,90 +8,7 3,81 -7,5

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:42 Uhr Mi, 17:25 % YTD

EUR/USD 1,0864 -0,5% 1,0895 1,0915 +1,5%

EUR/JPY 157,37 -0,2% 157,49 157,47 +12,1%

EUR/CHF 0,9774 -0,1% 0,9789 0,9788 -1,3%

EUR/GBP 0,8626 -0,1% 0,8628 0,8636 -2,5%

USD/JPY 144,83 +0,3% 144,55 144,21 +10,5%

GBP/USD 1,2595 -0,3% 1,2628 1,2639 +4,1%

USD/CNH (Offshore) 7,2762 +0,4% 7,2540 7,2531 +5,0%

Bitcoin

BTC/USD 30.678,88 +1,8% 30.241,93 30.357,82 +84,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 69,94 69,56 +0,5% +0,38 -11,9%

Brent/ICE 74,24 74,24 0% 0 -10,8%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 34,21 34,13 +0,2% +0,09 -58,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.896,77 1.907,78 -0,6% -11,01 +4,0%

Silber (Spot) 22,35 22,73 -1,6% -0,37 -6,7%

Platin (Spot) 895,58 915,50 -2,2% -19,93 -16,1%

Kupfer-Future 3,67 3,72 -1,5% -0,06 -3,9%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/raz

(END) Dow Jones Newswires

June 29, 2023 10:00 ET (14:00 GMT)

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Datum Rating Analyst
23.09.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Market-Perform Bernstein Research
22.09.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Neutral UBS AG
16.09.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.09.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Market-Perform Bernstein Research

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