MÄRKTE EUROPA/Erholung - Positive Berichtssaison stützt Stimmung


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RTL
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DOW JONES--Nach dem kräftigen Rücksetzer am Vortag haben die europäischen Aktienmärkten zur Wochenmitte mit einem deutlichen Plus geschlossen. Die Anleger agierten weiter im Spannungsfeld zwischen Iran-Krieg, steigender Inflation und dem mit Spannung erwarteten US-chinesischen Gipfel in Peking. Dazu kam eine Flut an Quartalsberichten, die überwiegend gut ausfielen und für eine positive Stimmung sorgten.

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Der DAX zog um 0,8 Prozent auf 24.137 Punkte an, der Euro-Stoxx-50 gewann 0,9 Prozent auf 5.861 Punkte. Öl der Sorte Brent tendierte etwas leichter bei knapp unter 107 Dollar, während sich der Euro knapp behauptet zeigte. Während die Börsen in Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark und der Schweiz an Christi Himmelfahrt geschlossen bleiben, wird in Deutschland gehandelt.

Hoffnungsvoll blicken die Märkte auf das bevorstehende US-chinesische Gipfeltreffen. Eine der zentralen Fragen ist, ob US-Präsident Donald Trump Peking auf seine Seite ziehen kann als Druckmittel gegen den Iran. Für Hoffnung auf Entspannung in den Handelsstreitigkeiten beider Länder sorgt derweil, dass die CEO von Qualcomm, Micron und Nvidia die Trump-Delegation begleiten. Der Sektor der europäischen Technologiewerte legte um 2,9 Prozent zu. Hier gab es allerindings eine Zweiteilung: Hardware-Werte wie Infineon (+10,7%) waren gesucht, Software-Titel wie SAP (-4,3%) verloren dagegen.

Zudem gab es eine Flut an Quartalszahlen. Merck KGaA stiegen um 7,2 Prozent. Nach stark ausgefallenen Quartalszahlen hat der Pharma- und Technologiekonzern die Jahresprognose erhöht. Ein Träger der Gewinnentwicklung war der Halbleiter-Bereich.

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Siemens (+0,8%) legte dagegen durchwachsene Quartalszahlen vor. Während es in technologienahen Geschäftsbereichen nach oben ging, sackte der Gewinn im Industriegeschäft um 8 Prozent ab. Siemens kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro in einem Zeitraum bis zu fünf Jahren an.

Für Deutsche Telekom ging es um 1,2 Prozent nach oben. Das Unternehmen setzte seinen Wachstumskurs im ersten Quartal fort und hob die Jahresprognose leicht an.

Die Allianz (+1,1%) steigerte den operativen Gewinn zum Jahresauftakt vor allem dank seines Schaden-Unfall-Geschäfts stärker als erwartet. Unter dem Strich verbuchte der Konzern wegen Veräußerungsgewinnen einen Gewinnsprung. Jedoch wurde der Ausblick für 2026 nur bestätigt. Brenntag (-2,3%) hat - belastet vom schwierigen Umfeld - sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis Rückgänge hinnehmen müssen. Die Bruttomarge konnte der Konzern aber verbessern.

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Bilfinger knickten um 5,6 Prozent ein. "Einen so starken Rückgang im Auftragseingang hatte man nicht erwartet", sagte ein Händler. Er ging um 5 Prozent zum Vorjahr zurück. Die Quartalsdaten seien ansonsten gut, Umsatz und Gewinn zogen an.

Auto1 (+12,9%) hat den Wachstumskurs auch im ersten Quartal fortgesetzt und die Prognose für das laufende Jahr bekräftigt. Tui (+1,5%) hat im zweiten Geschäftsquartal den saisonal üblichen Verlust bei stabilen Einnahmen verringert.

Der IT-Dienstleister Cancom (-4,3%) hat trotz eines leichten Umsatzrückgangs zweistellige Wachstumsraten beim operativen Gewinn verzeichnet. Mit der Begebung einer Wandelanleihe ging es für Evotec um 10,6 Prozent nach unten. Nach dem jüngsten Rücksetzer überraschte Verbio (+15,4%) mit extrem starken Zahlen und einer gestärkten Bilanz positiv.

Mit einem Kurseinbruch von 16,7 Prozent reagierten Adecco auf enttäuschende Zahlen zum ersten Quartal. Zurich Insurance (+4,1%) sieht sich auf Kurs, die bis 2027 gesetzten Ziele zu erreichen oder zu übertreffen und erwartet keine wesentlichen Auswirkungen der Nahost-Spannungen. Um 8,7 Prozent nach oben ging es für ABN Amro in Amsterdam. Die Bank hat in ihrem ersten Quartal nicht nur mehr verdient als erwartet, sondern erwartet auch für das gesamte Jahr geringere Kosten.

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Index Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%)

Euro-Stoxx-50 5.861 0,9 0,29

Stoxx-50 5.082 0,9 2,39

Stoxx-600 611 0,8 2,44

DAX 24.137 0,8 -2,19

FTSE-100 London 10.265 0,6 3,36

CAC-40 Paris 7.980 0,4 -2,08

AEX Amsterdam 999 1,1 5,06

ATHEX-20 Athen 5.751 0,0 7,48

BEL-20 Brüssel 5.470 0,7 7,71

BUX Budapest 132.485 -1,1 19,32

OMXH-25 Helsinki 6.231 1,0 9,25

OMXC-20 Kopenhagen 1.538 0,4 -4,33

PSI 20 Lissabon 9.050 0,2 9,52

IBEX-35 Madrid 17.574 0,5 1,54

FTSE-MIB Mailand 48.991 1,0 9,00

OBX Oslo 1.928 0,1 20,65

PX Prag 2.503 -0,3 -6,82

OMXS-30 Stockholm 3.047 0,1 5,68

WIG-20 Warschau 132.379 1,7 11,01

ATX Wien 5.849 0,6 9,81

SMI Zürich 13.120 0,7 -1,12

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:05

EUR/USD 1,1711 -0,2 -0,0026 1,1737 1,1733

EUR/JPY 184,83 -0,1 -0,1700 185 184,9500

EUR/CHF 0,9165 +0,0 0,0002 0,9163 0,9168

EUR/GBP 0,8661 -0,1 -0,0008 0,8669 0,8676

USD/JPY 157,82 +0,1 0,2100 157,61 157,6200

GBP/USD 1,3519 -0,1 -0,0017 1,3536 1,3520

USD/CNY 6,7908 -0,0 -0,0012 6,7920 6,7920

USD/CNH 6,7871 -0,0 -0,0023 6,7894 6,7946

AUS/USD 0,7264 +0,4 0,0025 0,7239 0,7227

Bitcoin/USD 78.909,26 -2,2 -1.763,63 80.672,89 80.451,74

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 102,20 +0,0 0,02 102,18

Brent/ICE 106,69 -1,0 -1,08 107,77

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.697,49 -0,3 -16,16 4.713,65

Silber 88,90 +2,7 2,36 86,54

Platin 2.185,80 +2,8 59,50 2.126,30

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

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May 13, 2026 12:14 ET (16:14 GMT)

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21.09.26 Infineon Neutral UBS AG
14.09.26 Infineon Neutral UBS AG
09.09.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)

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