MÄRKTE USA/Dow legt zu - Technologiewerte weiter unter Druck


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DOW JONES--Zweigeteilt zeigt sich die Wall Street am Dienstag kurz nach der Eröffnung. Für den Dow-Jones-Index geht es um 0,6 Prozent auf 52.537 Punkte. Hier treiben die Kursgewinne von Sherwin-Williams und Coca-Cola nach Quartalszahlen. Dagegen verliert der breiter gefasste S&P-500 0,1 Prozent. Für die technologielastigen Nasdaq-Indizes geht es um bis zu 1,1 Prozent nach unten. Die Verluste bei den Chip-Werten setzen sich damit fort. Teilnehmer verweisen aber auch auf die im Wochenverlauf anstehenden Quartalsergebnisse von wichtigen Tech-Konzernen. Unter anderem gewähren Meta Platforms, Qualcomm, Microsoft, Amazon und Apple Einblick in die Bücher. Hier dürften vor allem Investitionen in den KI-Bereich im Fokus stehen, deren immer gewaltigere Ausmaße für Bedenken am Markt sorgen. Es herrsche aber auch Zurückhaltung vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank, die am Mittwoch veröffentlicht wird.

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Berichte, wonach die jüngsten KI-bezogenen Finanzierungszusagen des US-Schwergewichts Nvidia 750 Milliarden US-Dollar übersteigen, schüren zusätzliche Zweifel, ob die Nachfrage nach KI-Infrastruktur mit den Investitionen Schritt halten kann. Die Aktien von Nvidia fallen um weitere 1,2 Prozent. Advanced Micro Devices büßen 7,6 Prozent ein.

Leicht stützend wirken die weiter nachgebenden Ölpreise. Ein Barrel der Sorte Brent reduziert sich mit der andauernden Feuerpause im Iran-Krieg um 2,3 Prozent auf 86,37 Dollar. US-Präsident Donald Trump hatte Axios am Montag gesagt, er habe die Angriffe auf den Iran ausgesetzt, um Verhandlungen zu ermöglichen, könnte aber wieder zu erweiterten Militäraktionen zurückkehren, falls die Gespräche scheitern. Damit bleibe die Unsicherheit hoch, heißt es.

Daneben steht die Berichtssaison weiter im Fokus. UPS hat den Ausblick für das Gesamtjahr 2026 angehoben, nachdem der Umsatz im zweiten Quartal gestiegen ist. Die Ergebnisse für das zweite Quartal lagen über den Erwartungen des Marktes. Die jahrelangen Restrukturierungsbemühungen würden Früchte tragen, so das Unternehmen. Die Aktien fallen dennoch um 6,0 Prozent.

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Boeing verbessern sich um 2,1 Prozent. Der Flugzeugbauer hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 24,56 Milliarden US-Dollar erzielt, 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz ist dabei in allen Sparten gestiegen, angeführt vom Bereich Defense, Space & Security, der einen Umsatz von 7,48 Milliarden Dollar verzeichnete - ein Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Paypal-Aktie gewinnt 3,6 Prozent. Die Ergebnisse für das zweite Quartal liegen über den Erwartungen der Analysten. Coca-Cola (+6,1%) hat im zweiten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet. Sherwin-Williams (+6,4%) hat seine Jahresprognose angehoben, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal höhere Gewinne und Umsätze verzeichnete. Der Farbenhersteller gewann Marktanteile hinzu und erhöhte die Preise.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten ist übersichtlich. Es wird lediglich der Index des Verbrauchervertrauens für den Juli bekannt gegeben.

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Die Renditen am US-Anleihemarkt zeigen sich wenig verändert. Bei den zehnjährigen Papieren geht es um 1 Basispunkt auf 4,63 Prozent nach unten. Der Fokus sei hier auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch gerichtet, heißt es.

Der Dollar zeigt sich kaum verändert, holt zwischenzeitliche moderate Verluste jedoch wieder auf. Der Fokus des Marktes liege vor allem auf der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch, heißt es. So habe US-Präsident Trump erneut niedrigere Zinsen gefordert. Es wird mehrheitlich allerdings davon ausgegangen, dass die US-Notenbank das Zinsniveau unverändert lassen wird.

Der Goldpreis gibt seine Vortagesgewinne wieder ab. Die Feinunze reduziert sich um 1,1 Prozent auf 4.029 Dollar und fällt wieder unter die Marke von 4.100 Dollar. Der Markt schaue vor allem auf die Aussagen des neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh zur weiteren geldpolitischen Strategie der Notenbank. Die vom Markt implizierte Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist von 31,5 Prozent am Montag auf 38 Prozent gestiegen, obwohl die meisten Analysten weiterhin davon ausgehen, dass die Zentralbank die Zinssätze unverändert lassen wird.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

DJIA 52.536,67 +0,6 +326,59 52.210,08

S&P-500 7.404,79 -0,1 -8,39 7.413,18

NASDAQ Comp 24.766,76 -0,7 -165,32 24.932,08

NASDAQ 100 27.730,11 -1,1 -309,10 28.039,21

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 4,30 -0,03 4,32 4,29

5 Jahre 4,38 -0,02 4,40 4,37

10 Jahre 4,63 -0,01 4,64 4,61

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:42

EUR/USD 1,1368 +0,0 0,0001 1,1367 1,1374

EUR/JPY 186,29 +0,1 0,1600 186,13 186,1900

EUR/CHF 0,931 -0,0 -0,0001 0,9311 0,9311

EUR/GBP 0,8548 -0,1 -0,0006 0,8554 0,8548

USD/JPY 163,84 +0,1 0,1000 163,74 163,6700

GBP/USD 1,3296 +0,1 0,0009 1,3287 1,3301

USD/CNY 6,771 +0,1 0,0053 6,7657 6,7657

USD/CNH 6,7723 +0,1 0,0071 6,7652 6,7648

AUS/USD 0,697 -0,3 -0,0019 0,6989 0,6989

Bitcoin/USD 63.227,97 -2,6 -1.688,63 64.916,60 64.511,74

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 80,82 -2,2 -1,79 82,61

Brent/ICE 86,37 -2,3 -1,99 88,36

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.029,16 -1,1 -46,00 4.075,16

Silber 57,05 -2,3 -1,36 58,41

Platin 1.596,22 -1,5 -25,03 1.621,25

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/thl

(END) Dow Jones Newswires

July 28, 2026 09:47 ET (13:47 GMT)

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