MÄRKTE USA/Erholungsrally geht mit moderatem Tempo weiter


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NEW YORK (Dow Jones)--Die jüngste Erholungsrally an der Wall Street hat am Mittwoch deutlich an Fahrt eingebüßt. Die Indizes zeigen sich nur noch mit moderaten Aufschlägen. Am deutlichsten fällt das Plus an der technologielastigen Nasdaq aus, nach überzeugenden Zahlen zweier Schwergewichte der Branche. Sowohl die Google-Mutter Alphabet als auch Amazon haben am Dienstag nachbörslich Rekordumsätze vermeldet. Die Alphabet-Aktie legt um 7,9 Prozent zu. Bei Amazon wird die Freude über die guten Zahlen etwas getrübt dadurch, dass Unternehmensgründer und CEO Jeff Bezos seinen Rücktritt angekündigt hat. Die Aktie steigt lediglich um 0,3 Prozent.

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Für den Dow-Jones-Index geht es am Mittag (Ortszeit) um 0,1 Prozent auf 30.705 Punkte nach oben, womit er sich von anfänglichen leichten Verlusten wieder erholt. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite gewinnen jeweils 0,3 Prozent.

Nach Handelsende stehen weitere Quartalsausweise aus dem Technologiesektor an. So werden dann Qualcomm, Ebay und Paypal ihre Zahlen vorlegen. Vor der Startglocke hat Spotify Zahlen vorgelegt. Der Musik-Streamingdienst hat im vierten Quartal viele neue Nutzer gewonnen und das obere Ende der eigenen Zielspanne erreicht. Beobachter kritisieren allerdings den Ausblick als konservativ. Für die Aktie geht es um 9,8 Prozent nach unten.

Hoffnung auf US-Konjunkturpaket stützt weiter - US-Daten überzeugen

Am breiten Markt stützt - neben der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank und rückläufigen Corona-Neuinfektionen - die Hoffnung auf weitere Wirtschaftsstimuli der US-Regierung unter dem neuen Präsidenten Joe Biden. Dieser plant ein Maßnahmenpaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar. Der Vorschlag der oppositionellen Republikaner käme die Steuerzahler nur etwa halb so teuer. Die regierenden Demokraten dürften in den kommenden Tagen entscheiden, ob sie ein umfangreicheres Hilfsprogramm im Alleingang durchsetzen. Wichtiger als der Umfang des Pakets sei aber, dass es rechtzeitig komme, denn die US-Wirtschaft brauche dringend Unterstützung, meint Seema Shah, Chef-Strategin bei Principal Global Advisors.

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Dagegen konnten die veröffentlichten US-Daten überzeugen. Der ADP-Arbeitsmarktbericht, der als Indikator für den offiziellen Bericht der US-Regierung am Freitag gilt, fiel besser aus als von Ökonomen erwartet. Demnach entstanden im vergangenen Monat im privaten Sektor 174.000 Stellen, während Volkswirte nur 50.000 geschätzt hatten.

Auch die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im Januar beschleunigt. Der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes erhöhte sich auf 58,7 (Vormonat: 57,7). Ökonomen hatten dagegen einen Rückgang auf 57,0 prognostiziert. Und auch die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im Januar lebhafter als im Vormonat gezeigt.

GW Pharma haussieren mit Übernahme durch Jazz Pharma

Die Amgen-Aktie ist mit einem Abschlag von 3,3 Prozent größter Verlierer im Dow-Jones-Index. Das Biotechnologieunternehmen hatte einen Gewinnrückgang vermeldet und einen wenig überzeugenden Ausblick gegeben.

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Abseits von Quartalsausweisen bringt eine Übernahme Bewegung in den Pharmasektor. Jazz Pharmaceuticals kauft GW Pharmaceuticals für 7,2 Milliarden Dollar. Der Kaufpreis je Aktie setzt sich zusammen aus 200 Dollar in bar und 20 Dollar in Aktien, was einer Prämie von rund 50 Prozent auf den Schlusskurs vom Dienstag entspricht. Der Kurs von GW Pharma springt um 46,3 Prozent nach oben auf 215 Dollar. Jazz Pharma fallen um 2,0 Prozent.

Ölpreise legen nach Lagerdaten weiter zu

An den Rohstoffmärkten setzen die Ölpreise ihren Anstieg fort, nachdem die Rohöllagerbestände in den USA stärker als erwartet zurückgegangen sind. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 0,994 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten einen Rückgang um lediglich 0,3 Millionen Barrel vorhergesagt. Bereits am späten Vorabend hatte der Branchenverband American Petroleum Institute (API) einen Rückgang vermeldet. Das Barrel US-Rohöl der Sorte WTI verteuert sich um 2,5 Prozent auf 56,15 Dollar. Brentöl legt um 2,3 Prozent auf 58,78 Dollar zu.

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar-Index nach den jüngsten Gewinnen knapp behauptet. Der Euro schwächelt dagegen etwas, nachdem der EU-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Januar weiter im Kontraktion anzeigenden Bereich gelegen hat. Aktuell werden für die Gemeinschaftswährung 1,2024 Dollar gezahlt. Im Tageshoch waren es 1,2050 Dollar.

Vermeintlich sichere Häfen sind derweil nicht gefragt: Am Anleihemarkt treiben sinkende Notierungen die Renditen erneut nach oben. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt um 2,0 Basispunkte auf 1,12 Prozent. Der Goldpreis verliert 0,1 Prozent auf 1.836 Dollar je Feinunze. Neben dem tendenziell weiter festen Dollar bremsen steigende Anleihezinsen, die die Attraktivität des zinslos gehaltenen Edelmetalls schmälern.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 30.704,58 0,06 17,10 0,32

S&P-500 3.837,65 0,30 11,34 2,17

Nasdaq-Comp. 13.656,90 0,32 44,12 5,96

Nasdaq-100 13.477,67 0,16 21,55 4,57

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,11 0,0 0,11 -0,8

5 Jahre 0,45 1,0 0,44 9,2

7 Jahre 0,80 1,7 0,78 15,1

10 Jahre 1,12 2,0 1,10 20,2

30 Jahre 1,90 3,1 1,87 25,3

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:41 Uhr Di, 17:30 Uhr % YTD

EUR/USD 1,2024 -0,16% 1,2032 1,2029 -1,6%

EUR/JPY 126,31 -0,12% 126,43 126,36 +0,2%

EUR/CHF 1,0813 +0,03% 1,0808 1,0804 +0,0%

EUR/GBP 0,8807 -0,08% 0,8814 0,8816 -1,4%

USD/JPY 105,04 +0,04% 105,08 105,05 +1,7%

GBP/USD 1,3655 -0,06% 1,3651 1,3644 -0,1%

USD/CNH (Offshore) 6,4596 +0,03% 6,4613 6,4593 -0,7%

Bitcoin

BTC/USD 37.219,75 +4,47% 36.483,13 34.950,00 +28,1%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 56,15 54,76 +2,5% 1,39 +15,5%

Brent/ICE 58,78 57,46 +2,3% 1,32 +13,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.836,37 1.837,90 -0,1% -1,53 -3,2%

Silber (Spot) 26,96 26,73 +0,9% +0,23 +2,2%

Platin (Spot) 1.108,00 1.096,00 +1,1% +12,00 +3,5%

Kupfer-Future 3,56 3,52 +1,1% +0,04 +1,3%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 03, 2021 12:09 ET (17:09 GMT)

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03.08.26 Amazon Buy Jefferies & Company Inc.
31.07.26 Amazon Buy UBS AG
31.07.26 Amazon Kaufen DZ BANK
31.07.26 Amazon Outperform RBC Capital Markets
31.07.26 Amazon Overweight JP Morgan Chase & Co.

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