MÄRKTE USA/Leichte Erholung - Inflationsdaten treffen die Erwartungen


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DOW JONES--Mit moderaten Aufschlägen dürfte die Wall Street zum Wochenausklang in den Handel starten. Der Future auf den S&P-500 steigt um 0,8 Prozent. Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise für August lagen im Rahmen der Erwartungen und liefern keinen Impuls. Der Inflationsdruck in den USA hat wie erwartet auf dem Vormonatsniveau stagniert. Die Preise erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und lagen um 3,4 (Vormonat: 3,4) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, was exakt den Erwartungen der Analysten entsprach. Auch die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) trafen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent auf Monats- und 2,4 (2,5) Prozent auf Jahressicht die Markterwartung.

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Damit geben die Daten keinen genaueren Hinweis darauf, ob die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen wird. Am Vortag waren bereits die Erzeugerpreise fast exakt wie erwartet ausgefallen.

Damit dürfte es nach zuletzt vier Handelstagen in Folge mit Abgaben zu einer Erholung kommen. Die US-Börsen zeigen sich weiter recht widerstandsfähig trotz der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise, Renditen auf Mehrjahreshochs und der Unsicherheit, ob die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen wird. Stützend wirkt der kräftige Rückgang bei den Ölpreisen.

Diese geben nach der Rally der vergangenen Tage nach. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fällt um 3,1 Prozent auf 104,31 Dollar, steuert allerdings auf einen Wochengewinn von mehr als 10 Prozent zu. Der Markt bewerte nun sowohl die Dauer als auch die Schwere des Konflikts neu, zusammen mit einer klareren Erkenntnis der wachsenden Bedrohung für das regionale Angebot, so die Analysten von der ING. Unterdessen seien "die saudische Energieinfrastruktur und die Rohölexporte aus dem Roten Meer zunehmend gefährdet, da die Huthi im Jemen Saudi-Arabien ins Visier nehmen."

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Die Renditen am US-Anleihemarkt zeigen sich wenig verändert, nachdem sie im asiatischen Handel erneut Mehrjahreshochs markiert hatten. Die Rendite zehnjähriger Papiere liegt bei 4,94 Prozent und reagiert damit kaum auf die US-Verbraucherpreise. Im Verlauf war bei 4,98 Prozent der höchste Stand seit Oktober 2023 erreicht worden. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe ist damit nur noch wenige Basispunkte von der 5,00-Prozent-Marke entfernt, "da die Rückkaufaktion des US-Finanzministeriums hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist", so Filip Andersson von der Danske Bank.

Der Goldpreis zeigt sich ebenfalls wenig bewegt von den Inflationsdaten. Er holt einen Teil seiner Vortagesverluste wieder auf. Der Preis für die Feinunze steigt um 1,1 Prozent auf 4.363 Dollar. Das Edelmetall steuert aber auf einen Wochenverlust von mehr als 2 Prozent zu, belastet durch stark gestiegene Ölpreise, höhere Anleiherenditen und gestiegene Zinserhöhungserwartungen.

Der Dollar baut mit den Inflationsdaten sein Plus leicht aus, insgesamt fällt die Reaktion aber verhalten aus. Der Dollar-Index legt um 0,2 Prozent zu, nachdem er vor der Veröffentlichung der Daten noch um 0,1 Prozent gestiegen war.

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Bei den Einzelwerten legen Oracle vorbörslich um 6,7 Prozent zu. Der Konzern hat im ersten Geschäftsquartal einen deutlich höheren Gewinn und Umsatz verbucht. Die Erlöse im Cloud-Infrastrukturgeschäft haben sich dabei mehr als verdoppelt. Die starken Zahlen werden die Sorgen der Anleger hinsichtlich der Fähigkeit des Konzerns, vertraglich vereinbarte Einnahmen in Barmittel umzuwandeln, zerstreuen, meinen die Analysten von JP Morgan.

Dagegen geht es für Adobe um 3,3 Prozent nach unten. Der Konzern hat seine Jahresprognose angehoben und nach eigenen Angaben die Marke von einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer erreicht. Gewinn und Umsatz stiegen im dritten Geschäftsquartal. Adobe hat allerdings mitgeteilt, dass die Umstellung des Geschäftsmodells das kurzfristige Wachstum der jährlich wiederkehrenden Einnahmen belasten könnte.

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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 4,60 +0,05 4,66 4,55

5 Jahre 4,75 +0,01 4,94 4,72

10 Jahre 4,94 -0,00 4,99 4,93

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:57 Uhr

EUR/USD 1,1595 -0,1 -0,0015 1,1610 1,1627

EUR/JPY 178,24 -0,6 -1,0600 179,3 179,1300

EUR/CHF 0,9446 +0,1 0,0011 0,9435 0,9431

EUR/GBP 0,8578 -0,2 -0,0015 0,8593 0,8591

USD/JPY 153,72 -0,5 -0,7000 154,42 154,0400

GBP/USD 1,3511 +0,0 0,0003 1,3508 1,3530

USD/CNY 6,708 +0,0 0,0019 6,7061 6,7061

USD/CNH 6,7066 -0,1 -0,0079 6,7145 6,7128

AUS/USD 0,7177 +0,3 0,0023 0,7154 0,7168

Bitcoin/USD 77.867,92 +0,8 603,77 77.264,15 77.168,97

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 99,72 -2,7 -2,76 102,48

Brent/ICE 104,31 -3,1 -3,32 107,63

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.362,59 +1,1 46,90 4.315,69

Silber 64,62 +1,7 1,07 63,55

Platin 1.793,92 +1,0 17,24 1.776,68

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/mgo

(END) Dow Jones Newswires

September 11, 2026 09:01 ET (13:01 GMT)

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25.09.26 Oracle Outperform Bernstein Research
18.09.26 Oracle Kaufen DZ BANK
14.09.26 Oracle Buy Goldman Sachs Group Inc.
11.09.26 Oracle Sector Perform RBC Capital Markets
11.09.26 Oracle Buy UBS AG

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