MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Chip-Werte mit Aufschlägen


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DOW JONES--Keine klare Richtung zeigt sich am Montagmittag (Ortszeit) an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index reduziert sich um 0,3 Prozent auf 53.588 Punkte. Der S&P-500 verliert 0,2 Prozent. Dagegen legen die Nasdaq-Indizes um bis 0,2 Prozent zu. Hier stützen die Aufschläge bei den Chip-Werten.

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Die Erwartungen einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank im Rahmen der September-Sitzung haben sich nach den jüngsten US-Konjunkturdaten deutlich reduziert. Mehrheitlich wird nun von einer Bestätigung des Zinsniveaus ausgegangen. Mit Blick auf die US-Berichtssaison stehen nur noch wenige Highlights an. Im Fokus könnten wegen Hinweisen auf das Konsumverhalten in den USA im Wochenverlauf die Ergebnisse von Home Depot und Walmart stehen.

OpenAI hat mit der Softbank-Tochter SB Energy einen Vertrag über ein 10-Gigawatt-Rechenzentrum in Ohio unterzeichnet. Der Deal werde durch eine Zusage von Nvidia gestützt, die darauf abzielt, dem Entwickler des Standorts bei der Beschaffung von Fremdkapital zu helfen, ohne dass sich der Chiphersteller selbst einem erheblichen Risiko aussetzt, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Im Gegenzug für sein Engagement werde Nvidia der exklusive Chip-Anbieter für die erste Hälfte des Standorts in Ohio sein und eine Kapitalbeteiligung an SB Energy übernehmen, sagten die Personen. Nvidia hat die Option, sein Engagement später auf den gesamten Campus auszuweiten. Die Nvidia-Aktie gewinnt 0,9 Prozent.

Für die Apple-Aktie geht es um 0,8 Prozent nach unten. Die US-Regierung fordert Apple auf, keine Speicherchips aus China zu kaufen. Das sagte US-Handelsminister Howard Lutnick in einem Interview. Vor diesem Hintergrund zeigen sich Chip-Werte mit Kursgewinnen. So steigen Seagate und Western Digital um 2,1 bzw. 5,2 Prozent. Die Aktien von Chiphersteller Marvell gewinnen 7,2 Prozent und Sandisk steigen um weitere 9,3 Prozent.

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Die Agenda der US-Konjunkturdaten liefert zu Wochenbeginn keinen Impuls. Vor der Startglocke wurde lediglich der Empire State Manufacturing Index für August veröffentlicht. Dieser stieg auf 20,6 von 15,6 im Vormonat, während Analysten einen Rückgang auf 12,0 prognostiziert hatten.

Die Blicke richten sich bereits auf das Protokoll der Fed-Sitzung vom Juli, welches am Mittwoch veröffentlicht wird. "Da sich der Fed-Vorsitzende Kevin Warsh mit geldpolitischen Leitlinien zurückgehalten hat, könnte das Protokoll mehr Aufschluss darüber geben, wie die Fed die Inflationsrisiken einschätzt und wie dringlich sie handeln muss, sollten diese Risiken erhöht bleiben", so die Deutsche Bank.

Für die Ölpreise geht es nach oben. Ein Barrel der Sorte Brent verteuert sich um 0,5 Prozent auf 88,95 Dollar. Die Ölpreise behalten eine erhebliche Risikoprämie bei, da der Iran und der Oman einer Einigung über die Verwaltung der Straße von Hormus näher kommen, so Soojin Kim von MUFG. Die USA seien nicht an diesen Gesprächen beteiligt und forderten weiter die uneingeschränkte Durchfahrt durch die Wasserstraße, fügt sie hinzu. Die USA bereiteten auch zusätzliche wirtschaftliche Instrumente vor, die sie gegen den Iran einsetzen könnten.

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Die Renditen am US-Anleihemarkt bauen ihre Aufschläge vom Freitag noch leicht aus. Die Rendite zehnjähriger Titel steigt um 1 Basispunkt auf 4,71 Prozent. Die Marktteilnehmer warten auch hier auf das Fed-Protokoll am Mittwoch. Der Goldpreis legt mit dem schwachen Dollar zu. Die Feinunze erhöht sich um 1,2 Prozent auf 4.426 Dollar. Hier stützt zudem die Erwartung, dass die Fed die Zinsen im September bestätigen dürfte.

Der Dollar baut dagegen seine Abgaben vom Freitag weiter aus - der Dollar-Index fällt um 0,2 Prozent. Die jüngsten schwachen Daten zum US-Arbeitsmarkt und Einzelhandelsumsätzen, kombiniert mit gedämpften Inflationswerten, haben Anleger dazu veranlasst, ihre Erwartungen an Zinserhöhungen zurückzuschrauben. Dennoch könnte der Rückgang begrenzt sein, wenn die Unsicherheit im Nahen Osten und die daraus resultierenden Inflationssorgen anhielten, so Paolo Broccardo von BankPro.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

DJIA 53.587,68 -0,3 -144,73 53.732,41

S&P-500 7.774,18 -0,2 -11,58 7.785,76

NASDAQ Comp 26.742,24 +0,0 +13,08 26.729,16

NASDAQ 100 30.117,97 +0,2 +71,82 30.046,14

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 4,17 -0,00 4,18 4,15

5 Jahre 4,36 -0,00 4,38 4,34

10 Jahre 4,71 +0,01 4,72 4,67

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:47

EUR/USD 1,1587 +0,2 0,0018 1,1569 1,1581

EUR/JPY 184,64 +0,2 0,3400 184,3 184,3300

EUR/CHF 0,9381 -0,3 -0,0026 0,9407 0,9396

EUR/GBP 0,8544 0,0 0,0000 0,8544 0,8544

USD/JPY 159,35 +0,0 0,0500 159,3 159,1600

GBP/USD 1,3559 +0,2 0,0029 1,353 1,3550

USD/CNY 6,7399 -0,0 -0,0013 6,7412 6,7412

USD/CNH 6,7409 -0,1 -0,0034 6,7443 6,7425

AUS/USD 0,7111 +0,4 0,0030 0,7081 0,7090

Bitcoin/USD 64.040,58 +1,6 997,73 63.042,85 62.935,68

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 82,39 -0,0 -0,01 82,4

Brent/ICE 88,95 +0,5 0,43 88,52

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.426,41 +1,2 50,52 4.375,89

Silber 66,29 +2,5 1,63 64,66

Platin 1.779,55 +1,8 31,83 1.747,72

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 17, 2026 12:26 ET (16:26 GMT)

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