MÄRKTE USA/Zinssorgen dürften Erholung bremsen


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NEW YORK (Dow Jones)--Zinssorgen dürften die US-Börsen am Dienstag abermals belasten und eine deutlichere Erholung von den Vortagesverlusten verhindern. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich gut behauptet. Überraschend starke Daten zu den Einzelhandelsumsätzen in den USA hatten am Montag Befürchtungen genährt, dass sich die US-Notenbank mit einer ersten Zinssenkung noch länger Zeit lassen könnte als bislang angenommen, was am Aktienmarkt zu deutlichen Verlusten geführt hatte. Auch die Gefahr einer weiteren Eskalation des Nahostkonflikts bereitete Anlegern Sorgen und dürfte sie weiter vorsichtig agieren lassen.

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Am Dienstag wurden konjunkturseitig die Baugenehmigungen und -beginne aus dem März veröffentlicht. Gegenüber dem Vormonat wurden jeweils ein unerwartet starker Rückgang verzeichnet. Etwas später folgt die Industrieproduktion, ebenfalls aus dem März. Daneben geht die Bilanzsaison in eine neue Runde mit Erstquartalszahlen von - unter anderem - Johnson & Johnson, Bank of America und Morgan Stanley.

Der Pharmahersteller Johnson & Johnson hat im Quartal mehr verdient als erwartet, doch fiel der Umsatz etwas geringer aus als angenommen. Die Aktie fällt im vorbörslichen Handel um 0,2 Prozent. Morgan Stanley (+3,7%) steigerte den Gewinn entgegen den Erwartungen deutlich. Die Bank of America (+0,1%) hat einen Gewinnrückgang verzeichnet und die Erwartungen nur erfüllt.

Überraschend gut auf bereinigter Basis hat Unitedhealth im ersten Quartal abgeschnitten. Unbereinigt drückten unter anderem Kosten infolge einer Cyberattacke den Krankenversicherer in die roten Zahlen. Allerdings bestätigte das Unternehmen seine Jahresziele. Die Aktie steigt um fast 8 Prozent. International Paper (+2%) übernimmt die britische DS Smith für 7,22 Milliarden Dollar in Aktien.

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Schwindende Zinssenkungshoffnungen treiben am Anleihemarkt die Renditen weiter nach oben. Der Dollar behauptet derweil seine jüngsten Gewinne.

Die Ölpreise geben leicht nach. Zwar stützt auf der einen Seite die Gefahr einer neuerlichen Eskalation des Nahostkonflikts, auf der anderen Seite belasten aber Befürchtungen, dass die hohen US-Zinsen die Nachfrage nach Öl dämpfen könnten.

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DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:09 Uhr Mo, 17:20 % YTD

EUR/USD 1,0628 +0,0% 1,0613 1,0632 -3,8%

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EUR/JPY 164,29 +0,3% 163,77 164,01 +5,6%

EUR/CHF 0,9705 +0,2% 0,9688 0,9715 +4,6%

EUR/GBP 0,8539 +0,0% 0,8544 0,8538 -1,6%

USD/JPY 154,59 +0,2% 154,29 154,28 +9,7%

GBP/USD 1,2446 -0,0% 1,2423 1,2453 -2,2%

USD/CNH (Offshore) 7,2695 +0,1% 7,2728 7,2599 +2,1%

Bitcoin

BTC/USD 62.468,22 -1,3% 62.933,59 64.729,80 +43,5%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 84,99 85,41 -0,5% -0,42 +17,0%

Brent/ICE 89,76 90,10 -0,4% -0,34 +17,1%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 32,495 31,40 +3,5% +1,10 -13,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.370,52 2.383,15 -0,5% -12,64 +14,9%

Silber (Spot) 28,26 28,87 -2,1% -0,61 +18,9%

Platin (Spot) 967,67 967,50 +0,0% +0,17 -2,5%

Kupfer-Future 4,31 4,38 -1,6% -0,07 +10,3%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2024 08:49 ET (12:49 GMT)

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