MARKT USA/Börsen dürften sich stabilisieren


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An den US-Börsen zeichnet sich am Donnerstag eine gut behauptete Eröffnung ab. Damit dürften die Kurse aber nur einen kleinen Teil ihrer Verluste vom Mittwoch wettmachen. Für die Zurückhaltung der Anleger gibt es mehrere Gründe. Zum einen dauert die Verunsicherung mit Blick auf die Softwarebranche an. Aktien des Sektors waren in den vergangenen Tagen abverkauft worden, nachdem das KI-Unternehmen Anthropic ein Zusatzmodell für seinen Chatbot Claude vorgestellt hatte, das auch juristische Aufgaben übernehmen können soll. Am Markt sieht man dadurch das Geschäftsmodell der Anbieter von Software-as-a-Service gefährdet.

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Zum anderen werden noch vor der Startglocke an der Wall Street die Europäische Zentralbank und die Bank of England ihre Zinsentscheidungen bekannt geben. Volkswirte erwarten, dass beide Notenbanken ihre Zinssätze unverändert lassen.

An US-Konjunkturdaten werden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche und Daten zu den offenen Stellen veröffentlicht. Die eigentlich für Freitag geplante Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichts für Januar war wegen des Haushaltsstreits zunächst abgesagt worden, wird nun aber am Mittwoch kommender Woche nachgeholt.

Unternehmensseitig hat die Google-Mutter Alphabet mit den Zahlen zum vierten Quartal die Erwartungen des Markts übertroffen. Kritisch sehen Anleger aber die Investitionspläne des Unternehmens. Dieses will in diesem Jahr 175 bis 185 Milliarden Dollar, unter anderem in den Ausbau von High-End-Datenzentren und KI-Chips, investieren. Das wäre etwa doppelt so viel wie im Vorjahr und erheblich mehr, als Analysten erwartet hatten. Die Aktie fällt im vorbörslichen Handel um 2,6 Prozent.

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Anleger warten nun gespannt auf die Zahlen von Amazon nach Handelsschluss am Donnerstag. Auch für den E-Commerce-Riesen ist KI ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Derweil brechen die Aktien von Qualcomm um 12 Prozent ein. Der Chiphersteller hat zwar im ersten Geschäftsquartal besser abgeschnitten als erwartet, mit der Umsatzprognose für das laufende Quartal jedoch die Konsenserwartung verfehlt.

Arm fallen um 7,8 Prozent. Der Software-Konzern hat ebenfalls starke Zahlen vorgelegt, allerdings einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Bei Snap (+6,8%) stören sich die Investoren nicht an der unter dem Konsens liegenden Umsatzprognose für das laufende Quartal, nachdem der Snapchat-Betreiber für das vierte Quartal ein Umsatzwachstum von 10 Prozent gemeldet hat.

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Am Devisenmarkt legt der Dollarindex um 0,1 Prozent zu. Der Greenback werde gestützt von lobenden Worten von US-Präsident Donald Trump für Gespräche mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping, heißt es. Die Notierungen der US-Anleihen zeigen sich meist kaum verändert. Die Zehnjahresrendite steht bei 4,28 Prozent.

Der leicht festere Dollar drückt derweil die Rohstoffpreise. Das Barrel Rohöl der US-Sorte WTI verbilligt sich um 1,4 Prozent. Die Feinunze Gold ermäßigt sich um 1,7 Prozent.

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 05, 2026 06:27 ET (11:27 GMT)

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31.07.26 Amazon Outperform RBC Capital Markets
31.07.26 Amazon Overweight JP Morgan Chase & Co.

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