Ostbeauftragte zu VW: 'Osten nicht auf der Strecke bleiben'
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DRESDEN (dpa-AFX) - Der Osten darf nach Ansicht der Ostbeauftragten der Bundesregierung bei allen notwendigen Veränderungen im VW (Volkswagen (VW) vz)-Konzern nicht auf der Strecke bleiben. Zwar sei durch die Einigung im VW-Aufsichtsrat die maximale Eskalation verhindert worden, dies entlasse den VW-Vorstand jedoch nicht aus der Verantwortung, teilte Elisabeth Kaiser (SPD) mit. Konkrete Lösungen für den Standort Zwickau müssten auf den Tisch.
Der Volkswagen (Volkswagen (VW) vz)-Konzern hatte zuvor angekündigt, in den kommenden Jahren 50.000 weitere Stellen streichen zu wollen. Zudem stünden vier Werke auf der Kippe. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne "aktuell keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden". Man prüfe für diese Werke "parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten".
VW müsse nun zügig mit den vereinbarten Gesprächen mit den Betriebsräten, Gewerkschaften und Beschäftigten beginnen, betonte Kaiser. "Es darf zu keiner weiteren Hängepartie kommen, bei der die Beschäftigten und damit eine ganze Region weiter im Unklaren gelassen wird, was nun konkret passiert." Sie erwarte, dass sich der VW-Vorstand erneut den Beschäftigten vor Ort bei Betriebsversammlungen stelle./jan/DP/stk
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