Pentixapharm: Das Potenzial hat sich schon gezeigt
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Eine große Bezugsrechtskapitalerhöhung hat den kurzfristigen Aufwärtstrend der Aktie von Pentixapharm zunächst unterbrochen. Der Titel hat in den letzten Monaten aber schon mehrfach sein Potenzial angedeutet.
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Das am weitesten fortgeschrittene Produkt in der Entwicklungspipeline von Pentixapharm – PentixaFor, das zur Diagnose eines gutartigen Turmors in der Nebennierenrinde von Bluthochpatienten eingesetzt werden kann – hat zuletzt ganz wichtige Meilensteine erreicht. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat grünes Licht für die abschließende klinische Erprobung (Phase-III-Studie) gegeben und zudem den sehr hilfreichen Fast-Track-Status erteilt.
Noch Finanzierungsbedarf
Damit befindet sich das Unternehmen auf einem guten Weg im Hinblick auf eine angestrebte Zulassung von PentixaFor in den USA bis 2030. Im Vorfeld könnte das Unternehmen aber bereits strategische Partnerschaften für die künftige Vermarktung eingehen, diesbezüglich laufen schon Gespräche. Diese könnten dann gegebenenfalls auch substanzielle Mittelzuflüsse in Form von Upfront- und/oder Meilensteinzahlungen bringen. Bis es so weit ist, finanziert Pentixapharm die weitere Entwicklung aus der bestehenden Liquidität. Per Ende März lag diese bei 5,2 Mio. Euro, zusätzlich hat das Unternehmen die Möglichkeit, bis zu 15,5 Millionen Euro (Stand Ende Q1) aus einer Wandelanleihefazilität abzurufen.
Große Bezugsrechtskapitalerhöhung
Um die finanzielle Basis für die laufende Entwicklung frühzeitig zu stärken, wird aktuell eine große Bezugsrechtskapitalerhöhung durchgeführt, in deren Rahmen bis zu 11 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 1,85 Euro je Aktie angeboten werden. Der Großaktionär, die Eckert Wagniskapital und Frühphasenfinanzierung GmbH mit einem Anteil von rund 36 Prozent, hat seine Unterstützung bereits zugesagt und wird die Bezugsrechte vollständig nutzen.
Trendwende vollzogen
Die Kapitalmaßnahme mit Abschlag zum vorherigen Kursniveau hat den Kurs temporär belastet. Grundsätzlich hat der Trend der Aktie aber gedreht. Während sich nach der Abspaltung von der Eckert & Ziegler SE und der anschließenden Börsennotierung Mitte 2024 zunächst ein Abwärtstrend herausgebildet hatte, ist gegen Jahresende 2025 mit einer nicht ganz idealtypischen umgedrehten Schulter-Kopf-Schulter-Formation die Trendwende gelungen.
Kräftige Ausschläge nach oben
Im Anschluss konnte ein kurzfristiger Aufwärtstrend ausgebildet werden. Im Rahmen dessen gab es temporär kräftige Ausschläge nach oben, bis auf ein Jahreshoch von 3,48 Euro auf Xetra, mit denen der Titel sein Potenzial für den Fall eines weiter positiven Newsflows angedeutet hat.
Günstige Konstellation
Die Kapitalmaßnahme sorgt nun für eine Korrektur, die den Trend aufsteigender Tiefpunkte aber bisher nicht in Frage stellt. Damit besteht weiterhin eine günstige Konstellation für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung nach Abschluss der Konsolidierung, solange die Zwischentiefs aus April und Juni bei etwa 1,84 Euro nicht signifikant unterschritten werden.
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Erstellung am 17.07.26 um 9:09 Uhr.
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