Novo Nordisk erreicht beim Aktienrückkauf weiteres Etappenziel - So reagiert die Aktie
Fünf Handelstage, 200.000 Aktien pro Tag: Novo Nordisk hat sein Rückkaufprogramm im August in gewohntem Tempo fortgesetzt.
Werte in diesem Artikel
- Rückkäufe laufen Woche für Woche nach festem Muster weiter
- Konzern nähert sich schrittweise der 10-Milliardengrenze beim Volumen
- Aktie 2026 schwach
Novo Nordisk hat zwischen dem 10. und 14. August an fünf Handelstagen jeweils 200.000 eigene B-Aktien zurückgekauft. Der dänische Pharmakonzern, bekannt für die Diabetes- und Adipositas-Präparate Ozempic und Wegovy, treibt damit sein laufendes Rückkaufprogramm weiter voran. Insgesamt hält Novo Nordisk nun 42.924.876 eigene B-Aktien.
Novo Nordisk setzt Rückkauftempo fort
Wie Novo Nordisk mitteilte, kaufte der Konzern in der vergangenen Woche an jedem der fünf Handelstage exakt 200.000 eigene B-Aktien zurück. Die Durchschnittskurse bewegten sich dabei zwischen 297,68 und 308,66 dänischen Kronen, das Transaktionsvolumen dieser fünf Tage summierte sich auf rund 301,6 Millionen dänische Kronen.
Mit den Käufen der vergangenen Handelswoche hält Novo Nordisk nun 42.924.876 eigene B-Aktien als sogenannte Treasury Shares, das entspricht rund 1,0 Prozent des gesamten Aktienkapitals. Dieses umfasst nach Unternehmensangaben insgesamt 4.465.000.000 A- und B-Aktien inklusive der eigenen Bestände. Nordea Danmark fungiert als Lead Manager des Programms.
Novo Nordisk nähert sich Milliardenmarke
Die aktuelle Tranche wurde am 6. Mai gestartet und sieht Rückkäufe von B-Aktien bis zu einem Betrag von rund 11,20 Milliarden dänischen Kronen vor, der Zeitraum läuft bis zum 1. Februar 2027. Sie ist Teil des übergeordneten Rückkaufprogramms von bis zu 15 Milliarden dänischen Kronen, das Novo Nordisk für einen Zwölfmonatszeitraum ab Februar diesen Jahres aufgelegt hatte. Seit dem Start des Gesamtprogramms im Februar hat der Konzern bis zum Ende vergangener Woche insgesamt 28.884.179 B-Aktien zu einem Durchschnittskurs von 279,80 dänischen Kronen erworben, das kumulierte Transaktionsvolumen liegt bei rund 8,08 Milliarden dänischen Kronen.
Das Programm soll laut Unternehmensangaben das Aktienkapital reduzieren und Verpflichtungen aus aktienbasierten Vergütungsprogrammen bedienen. Die Hauptversammlung hatte den Verwaltungsrat ermächtigt, bis zur ordentlichen Hauptversammlung 2027 eigene Aktien im Umfang von bis zu zehn Prozent des Aktienkapitals zurückzukaufen, vorbehaltlich einer Haltegrenze von zehn Prozent.
Novo Nordisk-Aktie mit schwacher Performance
Der Rückkauf läuft vor dem Hintergrund eines schwierigen Geschäftsjahres. Nach verhaltenen Befürchtungen eines prozentual zweistelligen Einbruchs geht die Unternehmensführung mittlerweile von einer deutlich stabileren Umsatzentwicklung aus. Operativ zeigte sich der Konzern im zweiten Quartal gefestigt: Der währungsbereinigte Umsatz legte um 7 Prozent zu, während der bereinigte Betriebsgewinn um elf Prozent kletterte.
Dennoch schlägt sich dies auf Jahressicht bislang nicht im Aktienkurs nieder: 2026 hat die Novo Nordisk-Aktie bislang rund zehn Prozent an Wert verloren. Am Dienstag sahen Anleger grüne Vorzeichen: In Dänemark gewann die Novo Nordisk-Aktie bis Handelsende 1,35 Prozent auf 296,35 DKK.
Claudia Stephan, Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: Novo Nordisk, JHVEPhoto / Shutterstock.com