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VW-Aktie tiefer: Sächsischer Minister will Schließung in Zwickau mit China-Hilfe abwenden


VW-Aktie tiefer: Sächsischer Minister will Schließung in Zwickau mit China-Hilfe abwenden

Mit höheren Zöllen auf chinesische Autos will der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter die Chancen für eine Beteiligung am von der Schließung bedrohten VW-Werk in Zwickau erhöhen.

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"Wir müssen auf EU-Ebene über höhere Zölle auf Autos aus chinesischer Produktion nachdenken", sagte der SPD-Politiker der "Bild"-Zeitung. "Wenn mit einem Joint-Venture in Sachsen dann europäische Zölle vermieden werden können, wäre das ein Argument, mit dem man ganz anders verhandeln kann."

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Panter: Über Verdopplung der Zölle nachdenken

"Ein mögliches Joint-Venture mit chinesischen Autoherstellern in Werken wie Zwickau muss attraktiv für die chinesischen Partner sein, das heißt, eine Produktion in Zwickau muss sich für sie lohnen", forderte Panter. Man könne über eine Verdopplung des grundsätzlichen Einfuhrzolls auf chinesische Elektroautos nachdenken.

Die EU erhebt seit 2024 Zölle auf Importe von in China gefertigten Elektroautos, die je nach Hersteller zwischen 7,8 und 35,3 Prozent betragen. In einer Anti-Subventionsuntersuchung war Brüssel zuvor zu dem Ergebnis gekommen, dass in der Volksrepublik hergestellte E-Autos von unfairen Regierungshilfen profitieren und damit einen marktverzerrenden Preisvorteil in der EU haben.

VW will Produktion eigener chinesischer Modelle in Europa prüfen

Bei Volkswagen (VW) wird angesichts von Überkapazitäten um einen Sparkurs gerungen. Medien hatten zuletzt über die drohende Schließung von bis zu vier Werken berichtet, darunter auch Zwickau. Konzernchef Oliver Blume kündigte zuletzt an, auch die Produktion chinesischer VW-Modelle in Europa zu prüfen, um die Auslastung der Werke zu verbessern.

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Panter hatte sich zuvor bereits mehrfach dafür ausgesprochen, Produktion aus China nach Deutschland zu holen und auch ein Joint Venture mit einem chinesischen Hersteller für Zwickau ins Spiel gebracht.

VW-Krise bremst Besetzung im Vorstand - Kandidatin von Bosch

VW ist bei der Suche nach einer Nachfolge für den Personalvorstandsposten Medienberichten zufolge fündig geworden. Favoritin für das Personalressort sei Erika Rasch, derzeit Personalchefin beim Zulieferer Bosch, berichten "Correctiv" und "Handelsblatt". Die Besetzung sei am vergangenen Donnerstag im Aufsichtsrat aber wegen des Streits um neue Sparmaßnahmen im Konzern vorerst gescheitert.

Volkswagen und Bosch wollten sich auf Anfrage nicht dazu äußern. Den Berichten zufolge sollte das VW-Kontrollorgan eigentlich am vergangenen Donnerstag über die Personalie beschließen. Die Kandidatin genieße im gesamten Gremium hohes Ansehen, hieß es in Aufsichtsratskreisen. Im Grunde seien sich alle einig gewesen, dass sie den Posten übernehmen solle.

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Doch dann habe die Arbeitnehmerseite ihre Zustimmung von einer weiteren Personalie abhängig gemacht, der Besetzung eines neuen Technologieressorts. Das aber sei noch nicht entscheidungsreif, hieß es Kreisen zufolge auf Konzernseite. Von einem solchen Junktim sei zuvor auch nie die Rede gewesen. Am Ende wurde daher auch Raschs Bestellung nicht beschlossen. Die Bosch-Managerin gelte aber unverändert als Favoritin für die Position, hieß es.

Der Posten des Personalvorstands ist seit einem Jahr unbesetzt, nachdem Gunnar Kilian im Juli 2025 überraschend ausgeschieden war. Der Konzern hatte damals auf "unterschiedliche Vorstellungen bei der Steuerung von Beteiligungsgesellschaften" verwiesen. Das Personalressort im Konzern leitet seither kommissarisch VW-Markenchef Thomas Schäfer.

Die VW-Aktie verliert im XETRA-Handel zwischenzeitlich 0,27 Prozent auf 73,26 Euro.

/jbl/DP/men

DRESDEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Bocman1973 / Shutterstock.com, FotograFFF / Shutterstock.com

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16.07.26 Volkswagen (VW) vz Buy Deutsche Bank AG
14.07.26 Volkswagen (VW) vz Outperform RBC Capital Markets
14.07.26 Volkswagen (VW) vz Neutral JP Morgan Chase & Co.
10.07.26 Volkswagen (VW) vz Neutral JP Morgan Chase & Co.
10.07.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.