Teamviewer: Der letzte Widerstand ist gefallen
SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.
Die Teamviewer-Aktie hat ein neues Jahreshoch erklommen. Eine vielversprechende Charttechnik und die gute Stimmung bei Software-Aktien eröffnen weiteres Potenzial.
Werte in diesem Artikel
Zugegeben: Wir sind mit der Teamviewer-Aktie manchmal hart ins Gericht gegangen. Das lag jedoch an dem unverändert hohen bilanzierten Goodwill, der zum Großteil auf die Akquisition der britischen 1E entfällt. Bei 1E klemmte es, was die Gefahr von Wertberichtigungen erhöhte. Diesen potenziellen Abschreibungen stand nur ein schmales Eigenkapital gegenüber. Ganz vom Tisch ist das noch nicht. Aber zumindest im Q2 zeigte das Geschäft laut Unternehmensangaben wieder Aufwärtssignale.
Widerstand aus dem Weg geräumt
Technisch jedoch hatten wir früh den Bruch des technischen Abwärtstrends thematisiert und auf einen Ausbruch spekuliert. Dieses Szenario hat nun Fahrt aufgenommen. Vom Zwischentief im Juni 2026 bei knapp 4,80 Euro etablierte sich ein kurzfristiger, aber bislang recht stabiler Aufwärtstrend. Nach dem Sprung über den Widerstand bei 5,80 Euro im Juli gelang es mittlerweile sogar, die Hürde bei knapp 6,90 Euro zu knacken.
Technisch vor dem Durchmarsch?
Getragen wird diese Entwicklung auch von einer deutlich verbesserten Stimmung in der Software-Branche. Hier gilt Branchenprimus SAP als ein wichtiger Indikator, dessen Aktie vom Tief im Juli gut 45 Prozent zulegte. Für das Teamviewer-Papier eröffnen sich mit dem heutigen Sprung über die 7-Euro-Marke neue Perspektiven. Dabei könnte nun das Gap vom November 2025 bei gut 8,20 Euro angegangen werden. Technisch ist die Luft frei.
Fazit
Durch den nachhaltigen Sprung über das Zwischenhoch vom Juni und den Bruch des Widerstands bei knapp 6,90 Euro könnte das Papier nun sukzessive damit beginnen, das Gap im Chart aus dem vierten Quartal 2025 zu schließen. Wer, wie von uns angeregt, bereits zyklisch investiert hat, bleibt bei der aktuell vielversprechenden Chartkonstellation an Bord. Zudem ist die Aktie noch nicht im überkauften Bereich angelangt. Bestehende und neue Positionen sind vor dem Hintergrund starker Stimmungswechsel im Technologiesegment aber stets abzusichern.
Während die Teamviewer-Aktie ihr Jahreshoch ausbaut, hinkt der Kurs von clearvise der operativen Entwicklung nach Einschätzung des Vorstands deutlich hinterher. Woran das liegt und was sich daran ändern soll, erläutert er im Interview. zum Artikel
Auch die Aktie von Daldrup & Söhne konsolidiert trotz kräftig gestiegener Halbjahreszahlen weiter. Möglicherweise bremst die Prognose, die angesichts des bereits Erreichten auffällig vorsichtig wirkt: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.470 Prozent oder 14,1 Prozent p.a. (Stand: 22.08.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 28.08.26 um 10:03 Uhr.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel