UBS plant Fortsetzung ihrer Aktienrückkäufe im laufenden Jahr


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ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank UBS setzt ihre Aktienrückkäufe trotz der anstehenden Verschärfung der Kapitalvorschriften durch den Bundesrat fort. Bis zur Präsentation ihrer Ergebnisse zum zweiten Quartal 2026 will sie eigene Anteile im Wert von 3 Milliarden Dollar zurückkaufen, weitere Rückkäufe im laufenden Jahr dürften von der Debatte um die Regulierung in der Schweiz abhängen.

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Im ersten Quartal hat die UBS bereits Aktienrückkäufe von rund 900 Millionen Dollar getätigt, wie sie am Mittwoch anlässlich der Vorlage ihrer Zahlen zum ersten Quartal mitteilte. Zudem habe man eine Abgrenzung für die angekündigte Dividendenerhöhung "im mittleren Zehnprozentbereich" vorgenommen.

Weitere Rückkäufe bis Jahresende

Nach Abschluss der Aktienrückkäufe im Wert von 3 Milliarden Dollar in diesem Sommer - die Präsentation der Zweitquartalsergebnisse ist für den 29. Juli 2026 vorgesehen - habe sie die Absicht weiterer Aktienrückkäufe bis zum Jahresende.

Deren Höhe ist laut der Mitteilung zum einen von den Finanzergebnissen und der Aufrechterhaltung der harten Kernkapitalquote (CET1) von 14 Prozent abhängig. Gleichzeitig hängen die weiteren Rückkäufe laut der Mitteilung aber auch von "Klarheit" im Hinblick auf die parlamentarische Beratung über die Behandlung ausländischer Beteiligungen ab.

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Zur Debatte beitragen

In der Debatte um die Verschärfung der Eigenmittelvorschriften in der Schweiz will sich die UBS weiterhin "konstruktiv einbringen und zu einer faktenbasierten Debatte beitragen", wie sie schreibt. Sie halte an ihrem diversifizierten Geschäftsmodell und ihrer globalen wie regionalen Präsenz fest. Die Schweizer Finanzministerin Karin Keller-Sutter hatte zuletzt die Großbank heftig wegen eines aggressiven Lobbyings kritisiert.

Weiterhin betont die UBS, dass die vom Bundesrat vorgesehenen Eigenkapitalvorschriften zu einem zusätzlichen harten Kernkapital (CET1) für die UBS von 22 Milliarden Dollar für das Stammhaus führen würden. Das komme zu den 15 Milliarden Dollar dazu, die die Bank infolge der Übernahme der Credit Suisse zusätzlich halten müsse. Damit belaufe sich das zusätzliche harte Kernkapital auf etwa 37 Milliarden Dollar./tp/uh/AWP/zb

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Datum Rating Analyst
23.09.26 UBS Overweight JP Morgan Chase & Co.
21.09.26 UBS Outperform RBC Capital Markets
08.09.26 UBS Overweight JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 UBS Outperform RBC Capital Markets
31.08.26 UBS Buy Jefferies & Company Inc.

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