ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

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Irans Angriffe auf Golfstaaten scheinen zu stoppen

Irans Nachbarn am Golf haben seit fast 24 Stunden keine Raketen- oder Drohnenangriffe aus Teheran mehr gemeldet - ein Anzeichen dafür, dass der Waffenstillstand allmählich greift. Am Mittwoch, dem ersten Tag nach der Ankündigung der zweiwöchigen Waffenruhe, gab es noch mehrere Angriffsversuche des Iran gegen Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Bahrain, Saudi-Arabien und andere Staaten.

Die VAE bekämpften am Mittwoch 17 ballistische Raketen und 35 Drohnen, die vom Iran aus gestartet worden waren, wie das Verteidigungsministerium in einem Beitrag mitteilte. Damit stieg die Gesamtzahl seit Konfliktbeginn auf 537 ballistische Raketen und 2.256 Drohnen. Seit nunmehr 21 Stunden haben die VAE jedoch keine weiteren Angriffe mehr gemeldet.

Iran nutzt Krypto für Hormus-Zölle zur Umgehung von Sanktionen

Die Nutzung von Kryptowährungen durch den Iran zur Erhebung von Gebühren für die Durchquerung der Straße von Hormus könnte es den Behörden erheblich erschweren, diese Zahlungen zu stoppen. Dies geht aus einem Bericht des Krypto-Analyseunternehmens TRM Labs hervor. Das Unternehmen, das eng mit US-Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet, erklärte, dass die Geschwindigkeit digitaler Transaktionen und deren Abwicklung außerhalb des US-Bankensystems das Einfrieren oder Abfangen von Gebührenzahlungen in Echtzeit massiv erschwere. Dies stelle einen "kritischen Einsatz von Kryptowährungen zur staatlichen Umgehung von Sanktionen" dar, so TRM in dem Bericht.

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Immer mehr Regierungen fordern Verzicht auf iranische Hormus-Gebühren

Regierungen weltweit wehren sich gegen die Pläne des Iran, Gebühren für die Durchquerung der Straße von Hormus zu erheben. Der Iran hat Vermittlern mitgeteilt, dass er die Anzahl der Schiffe, die die weltweit wichtigste Energietransportroute passieren, auf etwa ein Dutzend pro Tag begrenzen und im Rahmen des von US-Präsident Donald Trump ausgehandelten Waffenstillstands Gebühren erheben will. Laut Reedereien verlangt der Iran Gebühren von bis zu 2 Millionen US-Dollar für einen Supertanker.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/hab

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April 09, 2026 07:30 ET (11:30 GMT)