Heute im Fokus

DAX fester -- NVIDIA legt Nebius-Beteiligung offen -- Netflix, TSMC, BYD, Chip-Aktien, SAP, Lufthansa, Siemens Energy, Microsoft, AMD, Apple, Novo Nordisk, Micron im Fokus

aktualisiert 21.07.26 13:57 Uhr

Bericht über neuen KI-Chip von Alphabet weckt Hoffnungen auf mehr Rechenkraft. Jim Cramer hält Netflix-Aktie für spottbillig. Rheinmetall, RENK, HENSOLDT und TKMS: Rüstungsaktien erholen sich. Cathie Wood kauft Meta- und SpaceX-Aktien. Gericht bremst Paramount bei Warner-Übernahme. Warren Buffett warnt vor "Zockerei" an den Märkten. Mercedes: CLA-L-Stopp in China legt tieferes Absatzproblem offen.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich am Dienstag im Plus.

So begann der DAX die Sitzung 0,3 Prozent fester bei 24.922,10 Punkten und fiel im weiteren Handelsverlauf zunächst an die Nulllinie zurück. Aktuell kann er jedoch moderate Gewinne verbuchen.
Der TecDAX startete unterdessen 0,22 Prozent im Minus und tendiert auch im Anschluss abwärts.

Nach dem verhaltenen Wochenauftakt hat der DAX am Dienstag seine Erholung fortgesetzt. Rückenwind erhielt der Markt von überraschend starken Konjunkturerwartungen: Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelte Stimmungsindikator verbesserte sich im Juli deutlicher als von Volkswirten prognostiziert. Damit bleibt das Anfang Juli erreichte Rekordhoch des DAX bei rund 25.900 Punkten in Reichweite.

Belastungsfaktor bleibt jedoch die geopolitische Lage im Nahen Osten. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hält an, auch wenn Berichten zufolge erneut über eine Waffenruhe verhandelt wird. Die Militärschläge der USA im Iran gehen inzwischen seit zehn Nächten weiter. "Die Anleger suchen derzeit nach Leitplanken für ihre Entscheidungen", schrieb Analyst Timo Emden von Emden Research. Zwischen Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte und neuen militärischen Eskalationen änderten sich die Orientierungspunkte für die Märkte jedoch beinahe täglich. Nach Einschätzung des Analysten bleibt die geopolitische Lage für Investoren schwer einzuschätzen. Solange offen ist, ob sich die Diplomatie durchsetzt oder der Konflikt weiter eskaliert, dürfte Vorsicht an den Finanzmärkten überwiegen. Gute Quartalszahlen aus den USA könnten den Fokus zwar zeitweise wieder auf die Unternehmensentwicklung lenken, die Unsicherheit im Nahen Osten dürfte jedoch weiterhin ein wesentlicher Belastungsfaktor bleiben.

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