DAX fester -- NVIDIA legt Nebius-Beteiligung offen -- Netflix, TSMC, BYD, Chip-Aktien, SAP, Lufthansa, Siemens Energy, Microsoft, AMD, Apple, Novo Nordisk, Micron im Fokus
Bericht über neuen KI-Chip von Alphabet weckt Hoffnungen auf mehr Rechenkraft. Jim Cramer hält Netflix-Aktie für spottbillig. Rheinmetall, RENK, HENSOLDT und TKMS: Rüstungsaktien erholen sich. Cathie Wood kauft Meta- und SpaceX-Aktien. Gericht bremst Paramount bei Warner-Übernahme. Warren Buffett warnt vor "Zockerei" an den Märkten. Mercedes: CLA-L-Stopp in China legt tieferes Absatzproblem offen.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich am Dienstag im Plus.
So begann der DAX die Sitzung 0,3 Prozent fester bei 24.922,10 Punkten und fiel im weiteren Handelsverlauf zunächst an die Nulllinie zurück. Aktuell kann er jedoch moderate Gewinne verbuchen.
Der TecDAX startete unterdessen 0,22 Prozent im Minus und tendiert auch im Anschluss abwärts.
Nach dem verhaltenen Wochenauftakt hat der DAX am Dienstag seine Erholung fortgesetzt. Rückenwind erhielt der Markt von überraschend starken Konjunkturerwartungen: Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelte Stimmungsindikator verbesserte sich im Juli deutlicher als von Volkswirten prognostiziert. Damit bleibt das Anfang Juli erreichte Rekordhoch des DAX bei rund 25.900 Punkten in Reichweite.
Belastungsfaktor bleibt jedoch die geopolitische Lage im Nahen Osten. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hält an, auch wenn Berichten zufolge erneut über eine Waffenruhe verhandelt wird. Die Militärschläge der USA im Iran gehen inzwischen seit zehn Nächten weiter. "Die Anleger suchen derzeit nach Leitplanken für ihre Entscheidungen", schrieb Analyst Timo Emden von Emden Research. Zwischen Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte und neuen militärischen Eskalationen änderten sich die Orientierungspunkte für die Märkte jedoch beinahe täglich. Nach Einschätzung des Analysten bleibt die geopolitische Lage für Investoren schwer einzuschätzen. Solange offen ist, ob sich die Diplomatie durchsetzt oder der Konflikt weiter eskaliert, dürfte Vorsicht an den Finanzmärkten überwiegen. Gute Quartalszahlen aus den USA könnten den Fokus zwar zeitweise wieder auf die Unternehmensentwicklung lenken, die Unsicherheit im Nahen Osten dürfte jedoch weiterhin ein wesentlicher Belastungsfaktor bleiben.
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Anleger an den europäischen Aktienmärkten greifen am Dienstag zu.
Der EURO STOXX 50 eröffnete den Handel mit minimalen Aufschlägen von 0,04 Prozent bei 6.230,08 Punkten, kann anschließend jedoch klar zulegen.
Hoffnungen auf neue Verhandlungen im Iran-Krieg haben die Europäischen Börsen am Dienstag stabilisiert. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, hatte das US-Nachrichtenportal "Axios" aus Quellen erfahren. Auch das "Wall Street Journal" berichtete über den Vorschlag.
Gute Vorgaben aus Fernost stützten Halbleiterwerte. "Nachdem Anleger in den letzten Wochen KI- und Halbleiteraktien im großen Stil verkauft haben, treten sie nun wieder vorsichtig als Käufer auf", merkte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank dazu an.
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An der Wall Street ging es nach den Verlusten vor dem Wochenende am Montag auf rotes Terrain.
Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Abschlag von 0,59 Prozent bei 51.841,28 Punkten.
Der technologielastige NASDAQ Composite musste seine Gewinne komplett abgeben, am Ende stand noch ein leichtes Minus von 0,05 Prozent auf 25.508,07 Zähler,
Dank der andauernden Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran sowie des weiterhin hohen Ölpreisniveaus spielte sich an der Wall Street ein unsicherer Auftakt in die neue Handelswoche ab. Marktteilnehmer werteten dies jedoch als leichte Gegenbewegung nach den teils deutlichen Verlusten vom Freitag. Zudem rückt die US-Berichtssaison zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens, wobei das Hauptaugenmerk vor allem auf den anstehenden Quartalszahlen aus dem Technologiesektor liegt.
Am Rohstoffmarkt stiegen die Ölpreise im Handelsverlauf zwar zeitweise auf den höchsten Stand seit Anfang Juni, gaben einen Teil ihrer Gewinne jedoch wieder ab. Auslöser für die leichte Entspannung waren Äußerungen aus dem Iran, weiterhin an einer diplomatischen Lösung festzuhalten und entsprechende Vermittlungsvorschläge zu prüfen, was am Markt Hoffnung auf eine mögliche Deeskalation schürt.
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Mit überwiegend positiven Vorzeichen notierten die Börsen in Fernost am Dienstag.
Der Nikkei 225 gewann schlussendlich 3,26 Prozent auf 66.232,19 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland waren ebenso Gewinne zu sehen: Der Shanghai Composite stieg um 1,79 Prozent auf 3.864,37 Indexpunkte.
Wenig bewegt präsentierte sich dagegen der Markt in Hongkong, wo der Hang Seng letztlich minimale 0,04 Prozent auf 25.132,29 Zähler abgab.
An den Börsen in Ostasien überwiegten am Dienstag die Kursgewinne. Für Rückenwind sorgten nach Händlerangaben leicht nachgebende Ölpreise, die auf neue Hoffnungen auf eine Entspannung im Iran-Konflikt zurückzuführen sind. Demnach sollen internationale Vermittler am Montag erneut Gespräche über einen Waffenstillstand angestoßen haben. Katar habe dabei eine zehntägige Feuerpause zwischen den USA und dem Iran sowie die Aufhebung der Schifffahrtsbeschränkungen in der Straße von Hormus vorgeschlagen. Ob beide Seiten einem solchen Vorstoß zustimmen, ist jedoch offen. Ein bereits Mitte Juni vereinbarter Waffenstillstand war Anfang dieses Monats wieder gebrochen worden.
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