Chipwerte treiben an

Erholungsbewegungen in Asien: Rückenwind durch Chipwerte und sinkende Ölpreise - Nikkei und KOSPI stark


Erholungsbewegungen in Asien: Rückenwind durch Chipwerte und sinkende Ölpreise - Nikkei und KOSPI stark

Sinkende Ölpreise und neue Hoffnung auf eine Waffenruhe im Iran-Krieg schickten Asiens Börsen nach oben, angeführt vom KOSPI.

  • Der KOSPI erholt sich nach dem Kurseinbruch vom Montag kräftig
  • Erholung bei Chipwerten als Treiber
  • Sinkende Ölpreise nähren Hoffnung auf eine Waffenruhe im Iran-Krieg
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Der Nikkei 225 notierte am Dienstag nach der Feiertagspause mit einem Plus von 3,26 Prozent deutlich höher bei 66.232,19 Punkten. Der Shanghai Composite gewann 1,79 Prozent auf 3.864,37 Zähler hinzu, während der Hang Seng mit einem minimalen Abschlag von 0,04 Prozent auf 25.132,29 Einheiten nachgab. Deutlich zulegen konnte der südkoreanische KOSPI: Er zog nach seinem Einbruch am Montag letztlich um 3,56 Prozent auf 6.747,95 Punkte an.

Getragen wurde die Erholung in der Region von leicht sinkenden Ölpreisen und der wieder aufkeimenden Hoffnung auf einen neuen Waffenstillstand im Iran-Krieg, um den sich Vermittler wie Katar zuletzt bemüht haben.

Chipwerte katapultieren den Nikkei nach oben

In Tokio machte sich vor allem der jüngst abverkaufte Chipsektor bemerkbar. Angeführt von Advantest mit einem Kurssprung von bis zu rund 16 Prozent, drehten mehrere Speicherchip-Werte ihre Verluste der vergangenen Tage ins Plus.

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Auch Ölwerte profitierten mit Verzögerung vom Ölpreisanstieg der vergangenen Handelstage: Inpex stieg um rund viereinhalb Prozent, Mitsubishi Corp um vier Prozent.

Samsung und SK hynix hieven den KOSPI

Am stärksten fiel die Gegenbewegung in Seoul aus. Nach ähnlich hohen Verlusten am Vortag sprang der KOSPI nach oben, getragen von den Chip-Schwergewichten Samsung Electronics und SK hynix. Beide gewannen wieder kräftig hinzu.

Hoffnung auf Feuerpause im Nahost-Konflikt

Rückenwind erhielten die asiatischen Märkte auch aufgrund der wiederkehrenden Hoffnung bezüglich einer Beilegung der Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Ob sich diese Hoffnung auf eine Feuerpause bestätigt, bleibt offen: Ein Mitte Juni vereinbarter Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran war Anfang des Monats bereits gebrochen worden, und auch die Vermittler räumen ein, dass unklar ist, ob beide Kriegsparteien der von Katar vorgeschlagenen zehntägigen Kampfpause diesmal zustimmen.

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Benedict Kurschat, Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.net mit Material von Dow Jones Newswires

Bildquellen: WIANGYA / Shutterstock.com, Servais Mont/Getty Images

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