Unter 10 Prozent

Lufthansa-Aktie zieht an: Bundesregierung reduziert Lufthansa-Beteiligung weiter

27.07.22 15:57 Uhr

Lufthansa-Aktie zieht an: Bundesregierung reduziert Lufthansa-Beteiligung weiter | finanzen.net

Die Bundesregierung hat ihre Beteiligung an der Deutschen Lufthansa weiter reduziert.

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Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der vor zwei Jahren zur Eindämmung pandemiebedingter wirtschaftlicher Schäden ins Leben gerufen worden war, hat seine Aktienbeteiligung an dem Airlinekonzern von zuletzt noch 14,09 Prozent auf unter 10 Prozent reduziert, wie die Finanzagentur des Bundes unter Verweis auf die stabile Unternehmensentwicklung der Lufthansa mitteilte. Der WSF werde seine verbliebenen Anteile bis spätestens Oktober 2023 veräußern.

"Mit dem Unterschreiten einer Beteiligungshöhe von 10 Prozent sind wir auf die Zielgerade eingebogen, die Stabilisierungsmaßnahme zugunsten der Lufthansa zu beenden", sagte Jutta Dönges, die den WSF als Geschäftsführerin der Finanzagentur verantwortet, laut der Mitteilung. Das Unternehmen habe die Krise gut überstanden und "bereits jetzt übersteigen die Erlöse aus der Veräußerung den zum Erwerb der Beteiligung eingesetzten Betrag, so dass schon heute eine positive Bilanz gezogen werden kann."

Der WSF hatte der Lufthansa in der Corona-Pandemie mit bis zu 6 Milliarden Euro unter die Flügel gegriffen. Davon wurden 5,7 Milliarden Euro als stille Einlage gewährt, 0,3 Milliarden Euro erhielt das Unternehmen im Gegenzug für Aktien, wodurch eine Aktienbeteiligung des WSF von zunächst rund 20 Prozent aufbaut wurde.

Die Lufthansa-Aktie gewinnt auf XETRA zeitweise 2,66 Prozent auf 6,03 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Vacclav / Shutterstock.com, Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com

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