US-Zollpolitik

LPKF-Aktie schwächer: Weniger Umsatz im Quartal


LPKF-Aktie schwächer: Weniger Umsatz im Quartal

Der Laserspezialist LPKF hat auch im dritten Quartal die Zurückhaltung seiner Kunden aufgrund der unberechenbaren Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump zu spüren bekommen.

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"Der exportorientierte deutsche Maschinenbau steht vor externen Herausforderungen wie der Krise der Automobilindustrie, geopolitischen Spannungen, gestiegenen Energiekosten und handelspolitischen Unsicherheiten, die sowohl uns als auch unsere Kunden betreffen", schrieb Unternehmenschef Klaus Fiedler am Donnerstag in einem Brief an seine Aktionäre. Die erst im September gekappten Jahresziele bestätigte das Unternehmen.

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Die nun veröffentlichten Quartalszahlen kamen an der Börse schlecht an. Nach frühen Kursgewinnen drehte die Aktie schnell ins Minus und fiel auf ein Jahrestief. Das Papier verlor zuletzt noch gut fünf Prozent auf 6,78 Euro und gehörte zu den größten Verlierern im Nebenwerteindex SDAX. Mitte September war der Anteilsschein nach der Senkung der Jahresziele unter sieben Euro gefallen und konnte sich bislang von diesem Kursrutsch nicht richtig erholen. Seit dem Jahreswechsel hat sich die Aktie um fast ein Viertel verbilligt.

Der Umsatz schrumpfte in den drei Monaten bis Ende September im Jahresvergleich um gut neun Prozent auf 24,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Garbsen mitteilte. Der Auftragsbestand halbierte sich per Ende September im Vergleich zum Vorjahreswert fast auf 32,5 Millionen Euro.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich jedoch leicht von minus 0,6 Millionen auf minus 0,1 Millionen Euro. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 2,1 Millionen Euro an, nach einem Fehlbetrag von knapp 1,6 Millionen im Vorjahr.

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Für 2025 geht das Management von einem Konzernumsatz von 115 bis 125 Millionen Euro aus. Die Marge für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll zwischen null und fünf Prozent liegen.

Um die Profitabilität des Konzerns zu steigern, hat die Unternehmensspitze die laufenden Maßnahmen zur Kostensenkung durch ein Umstrukturierungsprogramm verstärkt. Das Programm konzentriert sich den Angaben zufolge auf fünf Bereiche: Prozesse, Forschung & Entwicklung, Vertrieb, Administration & Infrastruktur sowie Dienstleistungen. Durch Verbesserungen soll die operative Marge auf einen prozentual zweistelligen Bereich steigen.

Via XETRA zeigt sich die LPKF-Aktie zeitweise 2,94 Prozent tiefer bei 6,94 Euro.

/mne/stk

GARBSEN (dpa-AFX)

Bildquellen: LPKF, T. Schneider / Shutterstock.com

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27.07.26 LPKF LaserElectronics Buy Warburg Research
17.09.25 LPKF LaserElectronics Buy Warburg Research
02.05.25 LPKF LaserElectronics Buy Warburg Research
30.04.25 LPKF LaserElectronics Buy Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG
31.03.25 LPKF LaserElectronics Buy Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG

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