Vossloh: Jetzt könnte es unruhig werden
SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.

Vossloh legt am 23. April die Bilanz für das erste Quartal 2026 vor. Die zuletzt hohe Volatilität bei Vorlage der Jahresergebnisse 2025 verspricht auch jetzt Spannung.
Werte in diesem Artikel
Knapp 20 Prozent Kursplus hat die Vossloh-Aktie seit Ausbildung des Jahrestiefs Ende März bei rund 66 Euro auf das Parkett gelegt. Doch der starke Kursanstieg steht nun vor einer doppelten Bewährungsprobe: Fundamental dürften die Erwartungen aufgrund der ambitionierten Bewertung hoch sein, und technisch will die 200-Tage-Linie bei rund 80,50 Euro übersprungen werden.
Krieg contra Vorjahresbasis
Doch der Reihe nach: Für das Gesamtjahr 2026 plant Vossloh mit einem Umsatzzuwachs um 16 bis 24 Prozent. Sollte der Q1-Umsatz diese Dynamik bereits zeigen, wäre dies vor dem Hintergrund der geopolitischen Hürden im März grundsätzlich schon eine kleine Überraschung. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass der Q1-Umsatz im Vorjahr sogar rückläufig war. Hinzu kam ein um fast 35 Prozent schwächeres Konzernergebnis. Bedeutet: Das Startquartal 2025 zählte sicher nicht zu den stärkeren Auftaktquartalen bei Vossloh.
Impuls für den Chart?
Damit ist im Grunde jetzt schon klar, dass der Interpretationsspielraum für die Einordnung der anstehenden Zahlen recht groß sein wird. Für die Charttechnik wäre jedoch ein spürbar positiver Impuls wichtig. Der dynamische Aufwärtstrend seit Ende März ist zwar intakt, die Aktie ist jedoch leicht überkauft und besitzt bei 80,50 Euro einen Widerstand in Form der 200-Tage-Linie.
Fazit
Die Aktie von Vossloh ist bei einem aktuellen Kurs von 78,50 Euro und einer Gewinnschätzung von rund 3,60 Euro mit einem KGV von fast 22 bewertet. Diesbezüglich dürften die Erwartungen an das erste Quartal, ungeachtet des Kriegs im Nahen Osten, schon recht hoch sein. Tendenziell deutet das eher darauf hin, dass die Aktie zunächst eine kleine Verschnaufpause einlegt. Am Tag der Zahlenbekanntgabe dürfte das Papier aber erneut eine hohe Schwankungsbreite zeigen.
Die Matador Secondary Private Equity konnte zuletzt mit einer überzeugenden Cash-Bilanz aufwarten konnte, was auf die Reife des Portfolios hinweist. Auch für die nächsten Quartale sind hohe Rückflüsse aus Investments zu erwarten – damit weist die zentrale Zielgröße des Geschäftsmodells eine positve Tendenz auf: zum Artikel
Als Kaufgelegenheit könnte sich im Nachhinein auch das aktuelle Niveau bei LAIQON herausstellen. Denn das Unternehmen hat in den letzten Jahren erhebliche Vorleistungen zur Vorbereitung eines starken Wachstums erbracht und schickt sich nun an, die Früchte dieser Arbeit einzufahren. Doch die Börse zeigt sich noch zurückhaltend: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.365 Prozent oder 14,1 Prozent p.a. (Stand: 18.04.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 21.04.26 um 15:06 Uhr.
Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel