VW-Einkaufschef: 'Keine schnelle Lösung' für Halbleiter-Lieferkrise
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WOLFSBURG (dpa-AFX) - Die schwere Lieferkrise bei Elektronik-Chips und weiteren wichtigen Halbleiter-Produkten dürfte in der Autoindustrie nach Einschätzung von Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) nicht so bald ausgestanden sein. "Die Versorgungsengpässe haben eine andere Dimension - in der Art, dass es keine schnelle Lösung gibt", sagte Einkaufsvorstand Murat Aksel am Mittwoch. "Diese Krise ist tiefer, breiter, nachhaltiger."
Es werde über das gesamte Jahr Probleme geben, erst 2022 seien dann wohl ergänzende Kapazitäten aufseiten der Chip-Hersteller absehbar. "Es wird eng bleiben", sagte Aksel angesichts der harten Konkurrenz um die wenigen vorhandenen Produktionskapazitäten. "Wir sind im Häuserkampf."
Infolge der zwischenzeitlich abgesackten Nachfrage der Autobauer waren mehrere große Halbleiter-Produzenten auf Abnehmer etwa in IT, Unterhaltungselektronik oder Medizintechnik umgeschwenkt. Nun gibt es einen erheblichen Teilemangel in der Fahrzeugindustrie.
VW (Volkswagen (VW) vz) gründete eine "Taskforce" dazu. Aksel sagte: "Es ist uns bisher relativ gut gelungen, es wird wahrscheinlich aber das ganze Jahr volatil bleiben." Finanzvorstand Alexander Seitz erklärte, man müsse das Thema "sehr genau im Blick behalten". Zusätzliche Kosten zur Bewältigung der Lieferkrise seien in der Planung berücksichtigt./jap/DP/men
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