XETRA-SCHLUSS/Aussicht auf sinkende US-Zinsen stützt DAX


Werte in diesem Artikel
Aktien

1.67 EUR -0.01 EUR -0.36 %

55.54 EUR -0.42 EUR -0.75 %

42.66 EUR 0.51 EUR 1.21 %

43.21 EUR 0.71 EUR 1.67 %

57.04 EUR -0.46 EUR -0.80 %

258.80 EUR 1.60 EUR 0.62 %

75.64 EUR -0.64 EUR -0.84 %

339.10 EUR -3.10 EUR -0.91 %

41.75 EUR 0.30 EUR 0.72 %

514.00 EUR 2.80 EUR 0.55 %

39.96 EUR -0.77 EUR -1.90 %

970.10 EUR -15.10 EUR -1.53 %

183.50 EUR -1.70 EUR -0.92 %

12.66 EUR 0.52 EUR 4.28 %

10.92 EUR -0.20 EUR -1.80 %

35.02 EUR 0.22 EUR 0.63 %

6.95 EUR -0.05 EUR -0.71 %

17.12 EUR -0.08 EUR -0.47 %

21.88 EUR -0.24 EUR -1.08 %

Indizes

25,374.42 EUR -34.22 EUR -0.13 %

DOW JONES--Die Aussicht auf sinkende Zinsen in den USA hat dem deutschen Aktienmarkt zum Wochenausklang etwas Auftrieb verliehen. Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 24.389 Punkte. Stärker aufwärts ging es bei den Nebenwerten. Der MDAX und der SDAX legten um je rund 1 Prozent zu.

Werbung

US-Notenbankchef Powell öffnete die Tür für eine Zinssenkung durch die Zentralbank bei ihrer Sitzung im September, indem er in seiner mit Spannung erwarten Rede den Schwerpunkt auf potenzielle Schwächen am Arbeitsmarkt richtete. Diese könnten Risiken mindern, die von den Zöllen auf die Inflation ausgingen. Am US-Zinsterminmarkt stieg darauf die Erwartung einer Zinssenkung deutlich.

Gesucht waren mit der Aussicht auf niedrigere Zinsen die zinsempfindlichen Immobilienaktien. Im DAX verteuerten sich Vonovia um 2,0 Prozent, im MDAX Aroundtown um 3,8 und TAG Immobilien um 2,9 Prozent.

Stark zulegen konnten außerdem die Aktien der Lkw-Hersteller Daimler Truck (+3,1%) und Traton (+4,1%). Überdurchschnittlich nach oben ging es auch mit den Autoaktien. BMW, Mercedes-Benz und VW legten zwischen 1,1 und 1,8 Prozent zu.

Werbung

Zalando erholten sich um weitere 2,8 Prozent. Die Aktie war jüngst nach dem Quartalsbericht stark unter Druck geraten.

Commerzbank schlossen 3,8 Prozent im Minus. Hier belastete, dass Polen eine Erhöhung für den Körperschaftsteuersatz der Banken von derzeit 19 auf 30 Prozent im Jahr 2026 plant, wohl auch um die gestiegenen Verteidigungsausgaben zu finanzieren. Die Commerzbank ist über ihre Tochter mBank in Polen aktiv. Das in Warschau notierte mBank-Papier verlor fast 8 Prozent.

DHL (Deutsche Post) verbilligten sich um 0,9 Prozent, nachdem der Konzern mitgeteilt hatte, vor dem Hintergrund geänderter US-Zollvorschriften temporär den postalischen Versand bestimmter Waren in die USA auszusetzen.

Werbung

Unter den DAX-Verlierern fanden sich auch die Versicherer Munich Re (-0,9%) und Hannover Rück (-1,3%). Auch das Indexschwergwicht SAP bremste, hier bewegte sich der Kurs kaum.

Südzucker kamen nach einer Prognosesenkung mit einem Abschlag von 1,1 Prozent glimpflich davon. "Das hatte sich mit dem schwachen ersten Quartal angekündigt", meinte ein Marktteilnehmer. Auch die schwache Entwicklung der Weltmarktpreise für Zucker sei bekannt. Erst mit einer Trendwende bei den Zuckerpreisen sei die Aktie wieder interessant, dies bleibe abzuwarten.

Für stärkere Bewegungen bei Einzelaktien sorgten Analystenkommentare die Kurse. Citi ist etwas positiver für Hensoldt und Renk gestimmt und hat die Einstufung jeweils auf "Neutral" nach zuvor "Sell" erhöht. Die Analysten betonten, dass Deutschland seine Verteidigungsausgaben unabhängig vom Ukraine-Krieg erhöhen werde, weil dafür ausreichend fiskalischer Spielraum vorhanden sei. Hensoldt zogen um 3,7 und Renk um 1,5 Prozent an. Im DAX stiegen Rheinmetall nach den kräftigen Vortagesgewinnen um weitere 0,9 Prozent. Stützend für die Rüstungsaktien dürfte auch gewirkt haben, dass es bei den Friedensbemühungen um die Ukraine und den Plänen für ein Treffen zwischen den Präsidenten Putin und Selenskyj zuletzt keine Fortschritte mehr gab.

INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 24.363,09 +0,3% +22,0%

DAX-Future 24.410,00 +0,4% +19,8%

XDAX 24.365,81 +0,4% +22,4%

MDAX 30.998,88 +1,0% +19,9%

TecDAX 3.779,74 +0,7% +9,9%

SDAX 17.220,43 +1,2% +24,1%

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 129,46 +37

YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag

Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Aktien Umsatz Vortag Aktien Vortag

DAX 27 12 1 1.730,3 44,8 2.619,0 39,4

MDAX 41 7 2 348,5 22,7 552,2 20,8

TecDAX 24 5 1 398,5 12,8 607,2 11,2

SDAX 55 13 2 68,8 7,7 76,9 5,6

Umsätze in Millionen Euro bzw. Stück

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 22, 2025 11:52 ET (15:52 GMT)

Aktuelle Rheinmetall Aktie News

Werbung

Rheinmetall Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Rheinmetall nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
25.09.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.