XETRA-SCHLUSS/DAX auf Rekordhoch - Auowerte geben Gas


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DOW JONES--Der deutsche Aktienindex DAX ist am Freitag auf den höchsten Stand seiner Geschichte gestiegen. In der Spitze erreichte er gut 26.618 Punkte. Am Ende des Tages standen dann allerdings nur noch 26.570 Punkte, immer noch ein Plus von 0,8 Prozent zum Vortag. Das bisherige Rekordhoch lag bei 26.573 Punkten und stammt vom 12. August.

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Für Kauflaune sorgten laut Börsianern zuletzt ermutigende Konjunkturdaten. Sie legten nahe, dass die deutsche Wirtschaft das Schlimmste überstanden haben könnte. Die mit Spannung erwartete Rede des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh am Nachmittag sorgte für keinen stärkeren Impuls, vor allem aber auch kein Störfeuer.

Warsh klang in seinen Ausführungen eher falkenhaft und fachte damit Spekulationen über eine im September womöglich kommende US-Zinserhöhung zumindest leicht an. Der Notenbanker sprach von einer starken Wirtschaft und betonte, dass das derzeitige Zinsniveau nicht bremsend wirke. Zugleich warnte er vor dem Risiko einer zu hohen Inflation.

In der Folge stiegen am Anleihemarkt die Renditen, insbesondere am kürzeren Ende. Der Euro geriet mit der Aussicht auf höhere US-Zinsen unter Druck und fiel deutlicher auf knapp über 1,16 Dollar.

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BMW führten die Gewinnerliste im DAX mit einem Plus von 4,5 Prozent an. Das Papier wurde gestützt von positiven Analystenstimmen. Für die Citi-Analysten ist viel Negatives in der Aktie eingepreist; BMW habe bereits eine Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2026 herausgegeben, und da die Aktie mehr als 10 Euro unter der Nettoliquidität des Industriegeschäfts von 70 Euro gehandelt werde, sei das Abwärtsrisiko eher begrenzt. Bernstein verwies auf Presseberichte, die auf ein erhebliches Interesse am bevorstehenden, in China gebauten BMW iX3 hindeuteten.

Aber auch in der Breite waren Aktien aus dem Autosektor gefragt. Mercedes-Benz schlossen 3,0 Prozent fester, für VW ging es 3,2 Prozent nach oben. Auch Aktien von Zulieferer waren gesucht. Continental stiegen um 1,3 Prozent und Schaeffler um 2,5 Prozent.

Mit Kursgewinnen reagierten Chemieaktien auf positive Daten des Ifo-Instituts. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die Branche stieg von minus 26,3 Punkten im Juli auf minus 2,4 Punkte. Außerdem beurteilen die Chemieunternehmen erstmals seit vier Jahren ihre aktuelle Geschäftslage wieder positiv: Der entsprechende Indikator stieg von minus 14,6 auf plus 11,6 Punkte. Auch bei den Geschäftserwartungen zeigt der Trend nach oben. BASF stiegen um 2,0, Brenntag um 2,1, Lanxess um 3,9, Wacker Chemie um 3,2 und Alzchem um 1,5 Prozent.

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Heidelberg Materials verbesserten sich nach sehr starken Zahlen der österreichischen Strabag um 1,0 Prozent. Fraport gaben dagegen um 1,5 Prozent nach. Hier bremsten nicht überzeugend ausgefallene Zahlen von Flughafen Zürich. Daneben hieß, die jüngsten Malaria-Fälle unter Fraport-Mitarbeitern seien nicht dazu angetan, die Stimmung zu heben.

Auf der Verliererseite fanden sich Rüstungsaktien. Rheimetall büßten 1,6 Prozent ein, Hensoldt 2,3 und TKMS 1,7 Prozent

Index zuletzt* +/- % +/- % YTD

DAX 26.570 +0,8 8,5

DAX-Future 26.601 +0,7 6,9

XDAX 26.561 +0,8 8,1

MDAX 33.030 +0,3 7,9

TecDAX 4.119 +0,4 13,8

SDAX 18.995 +0,2 10,6

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 123,61 -32,0

*gerundet

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 28, 2026 11:46 ET (15:46 GMT)

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25.09.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

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