XETRA-SCHLUSS/DAX mit steigenden Ölpreisen unter Abgabedruck


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DOW JONES--Der DAX hat den Handel zur Wochenmitte mit einem deutlichen Minus beendet. Es zeichnete sich weiter keine Deeskalation im Iran-Krieg ab. Vor allem aber die erneut gestiegenen Ölpreise belasteten - obwohl die Internationale Energieagentur (IEA) wegen der Lage im Nahen Osten eine Rekordmenge an Ölreserven freigeben hatte. Strategische Reserven allein reichten nicht aus, um weitere Preissteigerungen zu verhindern, wenn die Schifffahrt in der Straße von Hormus über einen längeren Zeitraum stark eingeschränkt bleibe, erläuterte Chefökonom David Fyfe von Argus. Für Brent-Öl ging es um 5,4 Prozent auf 92,57 Dollar je Barrel nach oben.

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Der DAX reduzierte sich um 1,4 Prozent auf 23.640 Punkte. Die US-Verbraucherpreise für Februar setzen vor dem aktuellen Hintergrund keinen Impuls. Der Inflationsdruck in den USA war im Februar wie erwartet stabil geblieben. Die Daten trafen die Erwartungen der Ökonomen.

Rheinmetall fielen nach Zahlenausweis um 8,0 Prozent. Die starke Wehrtechniknachfrage hat dem Konzern vergangenes Jahr ein hohes Umsatzplus von 29 Prozent beschert, was dennoch die Erwartung nicht ganz erfüllte. Das operative Ergebnis kletterte überproportional zu den Erlösen, die Gewinnrendite stieg zwar auf 18,5 Prozent, jedoch hatten Analysten mit 19,0 Prozent etwas mehr erwartet. Die Aktionäre sollen dennoch eine deutlich höhere Dividende erhalten.

Die Henkel-Aktie büßte 2,8 Prozent ein. Der Konsumgüterhersteller hat im vergangenen Jahr trotz eines starken Schlussquartals nur ein verhaltenes Wachstum erzielt und die eigene Prognose sowie die Markterwartung verfehlt. Für das laufende Jahr stellt der Konzern wieder ein stärkeres Wachstum in Aussicht.

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Die Aktie der Porsche AG gewann 6,1 Prozent nach endgültigen Geschäftszahlen für 2025. Sie wurden als unter den Erwartungen liegend bezeichnet. Auch der Ausblick überzeugte nicht. In der Telefonkonferenz zu den Zahlen bekräftigte Porsche aber die mittelfristigen Ziele und will weiter Rentabilität den Vorrang vor Volumen geben. Die Aktien von Wacker Chemie stiegen um 6,6 Prozent, nachdem das Chemieunternehmen für dieses Jahr höhere Gewinne prognostiziert hatte, da der Konzern auf Kostensenkungen setzt.

Mit neuen Streikankündigungen büßte die Lufthansa-Aktie 1,6 Prozent ein. Gerresheimer fielen um 5,8 Prozent, im Tief war es um fast 20 Prozent abwärts gegangen. Das Unternehmen hat mitgeteilt, die Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschluss 2025 verschieben zu müssen. Die Verzögerung der Abschlüsse dürfte zudem voraussichtlich zu einem Ausschluss der Aktie aus dem SDAX führen.

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Index zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 23.640 -1,4 -3,7

DAX-Future 23.661 -0,7 -3,0

XDAX 23.649 -0,6 -3,8

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MDAX 29.415 -1,0 -4,0

TecDAX 3.599 -0,7 -1,0

SDAX 17.079 -1,4 -0,6

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 126,36 -89

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 11, 2026 12:49 ET (16:49 GMT)

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25.09.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

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