XETRA-SCHLUSS/Entspannung im Nahen Osten schiebt DAX erstmalig über 26.000


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DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag sehr fest geschlossen. Der DAX gewann 1,5 Prozent auf 26.001 Punkte, bei knapp 26.097 wurde ein neues Allzeithoch markiert. US-Präsident Donald Trump ist bei seiner Rhetorik gegen den Iran über das Wochenende zurückgerudert und hat einen angeblich vorbereiteten Angriff abgesagt. Es gebe "Rahmenbedingungen für einen Deal", ließ er verlauten. "Er versucht sich nun an einer diplomatischen Lösung, um eine militärische Eskalation zu vermeiden. Aber es gibt weder diplomatisch noch militärisch einen klaren Weg, wie Trump einen Sieg verkünden könnte", sagte Vali Nasr, Iran-Experte an der Johns Hopkins University. Der Iran bestritt derweil, dass man derzeit mit den USA Verhandlungen führe. Der Preis der Ölsorte Brent verbilligte sich dennoch um 4,6 Prozent. Stützend an den Börsen wirkte auch ein besserer ISM-Einkaufsmanagerindex.

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Für die Aktie der Deutsche Telekom ging es 4,9 Prozent höher. Presseberichten zufolge könnte ein mögliches Zusammengehen des Telekomkonzerns mit der Tochter T-Mobile US scheitern. Am Freitag hatte das Online-Nachrichtenportal Semafor berichtet, dass Großanleger und sogar das US-Management dagegen seien. Analysten können einer möglichen Kombination zwar mehr abgewinnen, die Transaktion wird allerdings als sehr komplex eingestuft.

SAP rückten um weitere 4,4 Prozent vor. Die Geschäftszahlen von Amazon und davor Microsoft hatten gezeigt, dass es im Cloud-Geschäft rund läuft. Gesucht waren europaweit Rüstungswerte. Am deutschen Markt ging es für Hensoldt um 8,3 Prozent nach oben. Rheinmetall verteuerten sich um 3,1 Prozent.

Mit Aufschlägen von 6,1 Prozent auf 39,11 Euro stellten Siemens Healthineers den Spitzenreiter im DAX. Die Aktie wurde gestützt von einer Studie von JP Morgan (JPM). Die Analysten stufen den Titel mit Overweight ein bei einem auf 57,40 Euro erhöhten Kursziel.

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Nach Senkung der Prognosen für das laufende Jahr verloren Beiersdorf dagegen 1,9 Prozent. Die Senkung stellte aus Investorensicht keine große Überraschung dar, belastend wirkte vor allem das Ausmaß der Anpassung. Der Konzern stellt nun einen rückläufigen Konzernumsatz im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Die EBIT-Marge wird nun bei mindestens 11,8 Prozent erwartet nach bislang leicht unter dem Vorjahreswert von 14 Prozent. Bislang wird im Konsens für das laufende Jahr ein Umsatzrückgang von 1 Prozent erwartet und eine EBIT-Marge von 13,3 Prozent. Es dürfte also erheblichen Revisionsbedarf bei den Schätzungen geben. Bayer verloren 1,9 Prozent - der Pharmakonzern legt morgen seine Zahlen vor.

Index zuletzt* +/- % +/- % YTD

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DAX-Future 26.118 +1,2 4,1

XDAX 26.032 +1,2 5,9

MDAX 32.511 +1,7 6,2

TecDAX 3.952 +3,3 9,3

SDAX 18.524 +1,2 7,9

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 124,81 +45,0

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*gerundet

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 03, 2026 11:45 ET (15:45 GMT)

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25.09.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

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