XETRA-SCHLUSS/Etwas leichter - Adidas gesucht
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FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem volatilen Handelsverlauf hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag mit leichten Abgaben geschlossen. Der DAX verlor 0,1 Prozent auf 12.543 Punkte. Die Anleger hielten sich weiter zurück. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland ist erstmals seit Beginn der Pandemie auf mehr als 11.000 verzeichnete Fälle binnen eines Tages gestiegen. Damit steigt die Gefahr weiterer Lockdowns. Weiter ungewiss ist, ob es ein neues Konjunkturprogramm in den USA vor den Präsidentschaftswahlen geben wird.
Adidas gewannen 2,8 Prozent. Die Stimmung profitierte von einem Bericht, nach dem der Konzern die Marke Reebok verkaufen könnte. Das berichtete das Manager-Magazin. Reebok erfülle die Erwartungen schon lange nicht mehr - trotz aller Umstrukturierungsbemühungen, so ein Händler. Adidas hatte Reebok 2006 übernommen.
Automotive-Technologies-Marge enttäuscht bei Continental
Continental verloren nach Zahlen 1,2 Prozent. Diese wurden insgesamt als gut eingeschätzt. Automotive Technologies habe bei der Marge aber enttäuscht, so die LBBW.
Auch der Nutzfahrzeughersteller Traton hat im dritten Quartal von einer besseren Nachfrage sowie Kostensenkungen profitiert und nach dem hohen Verlust im Halbjahr operativ einen bereinigten Millionengewinn eingefahren. Die wesentlichen Leistungsindikatoren des Quartals liegen "zum Teil deutlich über den Markterwartungen", wie die Volkswagen-Tochter bei Vorlage von Eckdaten mitteilte. Für die Titel ging es um 0,4 Prozent nach oben.
Von einer wackligen Erholung sprach ein Marktteilnehmer bei Sixt. Der Autovermieter hat im dritten Quartal von der teilweisen Aufhebung von Reisebeschränkungen und von Kostensenkungen profitiert. "Sollten Reisebeschränkungen nun zurückkommen, würde das Sixt wieder belasten", so ein Teilnehmer. Der Aktienkurs gewann 1,0 Prozent.
Vossloh erhöht die Prognose
Vossloh reagierten mit Aufschlägen von 7,8 Prozent auf vorläufige Drittquartalszahlen und einen angehobenen Jahresausblick. Das Unternehmen hat ein EBIT von 24,5 Millionen Euro erreicht, und liegt damit deutlich über der Warburg-Schätzung von 19,2 Millionen Euro. Vossloh rechnet nun für das Jahr 2020 mit einer EBIT-Marge von 7,5 bis 8,5 Prozent (bislang 7 bis 8 Prozent) und einer EBITDA-Marge von 13 bis 14 Prozent (bislang 12 bis 13 Prozent).
Eine Enttäuschung lieferte Hypoport, die Aktie brach um 18,1 Prozent ein. Der Umsatz stieg zwar in den drei Monaten um 5 Prozent auf rund 95 Millionen Euro. Das EBIT sackte den vorläufigen Zahlen zufolge allerdings um ein Fünftel auf circa 7 Millionen Euro ab. Für Adva ging es nach Geschäftszahlen dagegen um 9,5 Prozent nach oben.
Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 59,7 (Vortag: 62,6) Millionen Aktien im Wert von rund 2,91 (Vortag: 2,87) Milliarden Euro. Es gab 13 Kursgewinner und 17 -verlierer.
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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD
DAX 12.543,06 -0,12% -5,33%
DAX-Future 12.526,50 -0,12% -4,05%
XDAX 12.540,30 -0,05% -4,52%
MDAX 27.189,17 +0,09% -3,97%
TecDAX 3.052,11 -0,33% +1,23%
SDAX 12.378,26 -1,14% -1,07%
zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 175,23 -33
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Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com
DJG/mpt/ros
(END) Dow Jones Newswires
October 22, 2020 11:52 ET (15:52 GMT)
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