XETRA-SCHLUSS/Ruhiger Wochenschluss trotz Großen Verfalls


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Aktien

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82.10 EUR -2.50 EUR -2.96 %

12.43 EUR -0.45 EUR -3.49 %

40.74 EUR 0.34 EUR 0.85 %

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59.30 EUR 0.18 EUR 0.30 %

70.70 EUR 0.35 EUR 0.50 %

11.54 EUR -0.22 EUR -1.87 %

84.06 EUR 1.74 EUR 2.11 %

7.00 EUR 0.05 EUR 0.72 %

DOW JONES--Nach ruhigem Verlauf hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag mit kleinen Abschlägen geschlossen. Der DAX verlor 0,2 Prozent auf 24.986 Punkte. Die wichtigsten Themen der Woche wie die US-Notenbank-Entscheidung seien abgearbeitet, so Händler. Hinzu kam, dass aufgrund eines Feiertags die Börsen in den USA geschlossen blieben. Der Große Verfalltag an den internationalen Terminmärkten setzte keine Akzente. Am Mittag verfielen die Optionen und Futures auf Aktien-Indizes, am Abend die Optionen auf Einzelaktien. Dies kann teilweise für erratische Kursbewegungen sorgen. In den USA war der Verfall bereits am Vortag über die Bühne gegangen, in Europa verlief er geräuschlos. Für kleinere Irritationen sorgte die Verschiebung des Flugs von US-Vizepräsident J.D. Vance in die Schweiz. Dort sollte er zum Verhandlungsstart mit dem Iran eintreffen. Die Gespräche wurden dann später komplett abgesagt.

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Evonik erholten sich kräftig vom Kursrutsch am Vortag und stiegen um 5,2 Prozent dank einer positiven Studie der Deutschen Bank. Der Markt hatte am Vortag noch negativ reagiert auf die drastischen Sparpläne des Spezialchemiekonzerns. Bis zu 3.200 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Die Analysten erwarten bei den Quartalszahlen Anfang August ein EBITDA von bis zu 22 Prozent über Vorjahr, was deutlich über den Konsensschätzungen und der hauseigenen Evonik-Schätzung liegt. Eine kräftige Erleichterungsrally von 8,7 Prozent Plus zeigten auch Lanxess. Hier war der Verkaufsdruck nach der erfolgreichen Platzierung einer Unternehmensanleihe vom Mittwochnachmittag ausgelaufen.

Die Unicredit hat ihre Beteiligung an der Commerzbank (-0,03%) mit dem Übernahmeangebot deutlich ausgebaut. Wie die italienische Bank mitteilte, wurden ihr bis Dienstag um Mitternacht 12,51 Prozent der Commerzbank-Aktien angedient. Die Unicredit hält bisher 26,77 Prozent an der Frankfurter Bank direkt. Das Angebot, das die Unicredit am 5. Mai gestartet hatte, sah vor, dass die Aktionäre pro angedientem Commerzbank-Anteilsschein 0,485 Unicredit-Aktien bekommen sollen. Aktionäre, die das Angebot in der regulären Frist nicht angenommen haben, können dies im Rahmen einer "weiteren Annahmefrist" tun. Diese läuft voraussichtlich bis zum 3. Juli.

Gesucht waren Rüstungswerte nach der jüngsten Korrektur. Um mehr als eine technische Gegenbewegung dürfte es sich aber nicht gehandelt haben. Denn das Umfeld blieb angesichts der geopolitischen Entspannungssignale schwierig. So stiegen Rheinmetall um 2 Prozent, während es für die Renk-Aktie um 2,4 Prozent nach oben ging. Eine Erhöhung der RWE-Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion steht laut einem Bericht kurz bevor, der Kurs gewann 1 Prozent.

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Bei den Nebenwerten wurden die Geschäftszahlen der Baumarktkette Hornbach (+3%) im Handel als im Rahmen der Erwartungen liegend bezeichnet. Gut sei der Ausbau von Marktanteilen, der wegen steigender Kosten aber etwas auf die Marge gedrückt habe.

VW fielen nur optisch um 4,3 Prozent zurück, hier wurden 5,26 Euro Dividende je Vorzugsaktie ausgeschüttet. Der überraschende Abgang der ehemaligen Rüstungsmanagerin Susanne Wiegand aus dem Aufsichtsrat nach knapp einem Jahr hatte am Vortag das Papier belastet.

Umstufungen schlugen ebenfalls durch. Eine Kaufempfehlung bei einem deutlich erhöhtem Kursziel durch Berenberg schickte die Aktie von Suss Microtec um 8,8 Prozent nach oben. Für Fresenius Medical Care ging es dagegen nach einer Abstufung durch Metzler um 1,4 Prozent nach unten. Umgekehrt hatte die Bank bei Tonies das Kursziel deutlich erhöht, die Aktien legten um 3,2 Prozent zu.

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Index zuletzt* +/- % +/- % YTD

DAX 24.986 -0,2 2,2

DAX-Future 25.166 +0,4 2,1

XDAX 24.990 -0,3 1,7

MDAX 32.638 -0,1 6,6

TecDAX 3.954 +0,2 9,2

SDAX 18.507 +0,7 7,9

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 126,08 -68,0

*gerundet

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf/sha

(END) Dow Jones Newswires

June 19, 2026 11:59 ET (15:59 GMT)

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25.09.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

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