XETRA-SCHLUSS/Schwach wegen höherer Renditen - Deutsche Telekom fallen mit Sektor


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DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat sich mit deutlichen Abgaben ins Wochenende verabschiedet. Der DAX verlor 1,6 Prozent auf 25.306 Punkte. Die kurze Entspannungsphase an den Anleihemärkten nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank scheint bereits wieder vorüber zu sein. Die Rendite der 10-jährigen Treasurys stieg wieder auf die Marke von 5 Prozent. Der Ölpreis holte seine Tagesverluste fast vollständig wieder auf und notierte knapp unter der Marke von 105 Dollar je Barrel. Als Sonderfaktor kam der Große Verfalltag an den internationalen Terminbörsen hinzu. Dies führt häufiger zu kräftigeren Umschichtungen und volatilen Ausschlägen.

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Dass die Zinsen wieder anzogen, könnte zumindest teilweise an den deutschen Erzeugerpreisen gelegen haben, die im August mit 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr stärker gestiegen sind als erwartet, in erster Linie wegen der stark erhöhten Energiepreise. Das untermauert die Erwartung weiter steigender Zinsen in der Eurozone, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) in der Vorwoche bereits die Zinsen angehoben hatte angesichts der zu hohen Inflation.

Auch berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Kreise, dass Saudi Aramco mindestens zwei Ölraffineriekunden in Europa mitgeteilt habe, dass ihnen im nächsten Monat kein Rohöl zugeteilt werde, nachdem die wichtigste Pipeline des Königreichs zum Roten Meer angegriffen wurde.

Unternehmensseitig war die Nachrichtenlage dünn. Für Kursbewegungen sorgten wie so oft Umstufungen. Infineon stiegen um 2,7 Prozent; Oddo BHF hatte die Aktie auf "Outperform" erhöht. Aber auch andere Chipwerte lagen gut im Markt. Aixtron gewannen 2,0 Prozent. Im Rüstungssektor legten Renk und TKMS mit positiven Analystenkommentaren um 5,6 und 1,3 Prozent zu. Siltronic machten einen Satz um 10,5 Prozent auf 76,95 Euro, nachdem die UBS das Kursziel auf 120 nach 105 Euro erhöht hatte.

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Europaweit schwach zeigten sich Telekomaktien. Einer der größten Verlierer waren hier Orange in Paris mit einem Minus von 5,8 Prozent. Morgan Stanley hatte die Aktie auf "Underweight" abgestuft. Die Bank verwies auf politische Unsicherheiten in Frankreich, stärkeren Wettbewerb in Spanien und eine steigende Verschuldung. In der Gemengenlage ging es auch für Deutsche Telekom um 4,2 Prozent nach unten.

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Index zuletzt* +/- % +/- % YTD

DAX 25.306 -1,6 3,3

DAX-Future 25.489 -0,7 5,0

XDAX 25.309 -1,3 3,0

MDAX 31.084 -1,2 1,7

TecDAX 3.949 -1,2 9,1

SDAX 18.104 -0,7 5,5

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 120,41 -39,0

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*gerundet

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 18, 2026 11:53 ET (15:53 GMT)

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Datum Rating Analyst
03.09.26 Deutsche Telekom Overweight Barclays Capital
03.09.26 Deutsche Telekom Overweight JP Morgan Chase & Co.
02.09.26 Deutsche Telekom Overweight JP Morgan Chase & Co.
10.08.26 Deutsche Telekom Overweight Barclays Capital
07.08.26 Deutsche Telekom Buy UBS AG

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