Zeitersparnis durch KI - doch viele fürchten Datenlecks


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Viele Bankkunden stehen der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei Finanzgeschäften grundsätzlich offen gegenüber - doch die Sorge vor Datenlecks ist groß. In einigen Fällen sind KI-gestützte Entscheidungen schwer zu verkaufen, wenn keine Menschen daran beteiligt sind. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Civey-Umfrage mit 4.000 Online-Banking-Nutzern, die das Technologieunternehmen Solaris in Auftrag gegeben hat.

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Als größten Vorteil von KI nennen die Befragten in der Erhebung aus dem November Zeitersparnis (46,7 Prozent). Fast ebenso viele sorgen sich jedoch vor Datenlecks (45,6 Prozent). Auf die Frage, was Ihnen besonders wichtig ist, damit sie sich bei KI-gestützten Bank- oder Finanzaufgaben sicher fühlen, steht für vier von fünf Befragten Datensicherheit ganz oben.

Künstliche Intelligenz als Helfer

Zwei Drittel der Befragten (65,5 Prozent) würden KI-Funktionen nutzen, die sie davor warnen, dass sie möglicherweise Geld an einen Betrüger senden. Mehr als die Hälfte würden Vorschläge zur Vermeidung von Gebühren und Kosten (54,6 Prozent) und technische Möglichkeiten nutzen, um Ausgaben zu analysieren und personalisierte Spartipps zu bekommen (51,8 Prozent).

Auch beim Ausfüllen von Formularen (55,1 Prozent) oder dem Zusammenstellen von Information für eine Antragstellung (52,8 Prozent) würden die Befragten, die aus einem Katalog von Möglichkeiten auswählen konnten, mehrheitlich auf KI zurückgreifen.

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Aber ohne Menschen geht es nicht

Allerdings würde nur gut ein Drittel der Befragten (37,7 Prozent) einen vollständig automatisierten Kreditantragsprozess nutzen. Dies sei "wahrscheinlich auf die Befürchtung zurückzuführen, dass ein Antrag willkürlich oder unfair abgelehnt werden könnte", folgern die Auftraggeber der Umfrage. Der Prozentsatz steige auf 55,4 Prozent, wenn der Kreditprozess eine Überprüfung und Genehmigung durch Menschen beinhaltet.

Kreditentscheidung in einer halben Stunde?

Die Direktbank ING (ING Group) hatten jüngst angekündigt, Anträge auf Baufinanzierung mit Hilfe von KI bald innerhalb von 30 Minuten prüfen zu können. Künstliche Intelligenz soll bei der automatisierten Beschaffung zentraler Objektdaten wie Grundstücksgröße oder Wohnfläche aus öffentlichen und amtlichen Quellen zum Einsatz kommen.

Es folgt - mit Zustimmung des Kunden - eine ebenfalls automatisierte Bonitätsprüfung durch einen digitalen Blick ins Konto desjenigen, der eine Baufinanzierung beantragt hat.

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Die ING Deutschland versichert: Trotz der massiven technischen Unterstützung entscheide bei dieser "Instant Baufi", die im Laufe des zweiten Quartals 2026 an den Start gehen soll, letztlich ein Mensch, ob der Kredit gewährt wird oder nicht./ben/DP/zb

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Datum Rating Analyst
18.09.26 ING Group Hold Jefferies & Company Inc.
08.09.26 ING Group Overweight JP Morgan Chase & Co.
26.08.26 ING Group Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 ING Group Hold Jefferies & Company Inc.
07.08.26 ING Group Buy Goldman Sachs Group Inc.

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