Eurokurs büßt zum US-Dollar etwas ein- Das steckt dahinter
Nach Kursgewinnen an den Vortagen hat der Euro am Donnerstag etwas nachgegeben.
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Die Gemeinschaftswährung Euro kostete zuletzt 1,1438 Dollar. Am Nachmittag hatte der Euro bei 1,1440 US-Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1467 (Mittwoch: 1,1406) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8720 (0,8767) Euro.
Händler sprachen von einer leichten Gegenbewegung, nachdem der Euro an den beiden Vortagen noch zugelegt hatte. Zuletzt hatten schwächer als erwartet ausgefallene Preisdaten aus den Vereinigten Staaten den Dollar belastet. Die Erwartung, dass die US-Notenbank die Leitzinsen anheben könnte, wurde so gedämpft. Die Einzelhandelsumsätzen stiegen wie erwartet etwas und bewegten den Devisenmarkt kaum.
Gestützt wurde der als sicherer Hafen geltende US-Dollar durch die angespannte Lage im Nahen Osten. Nach neuen Angriffen und Drohungen der Vereinigten Staaten gegen den Iran sendet die Führung in Teheran gemischte Signale über mögliche weitere Verhandlungen. Der iranische Parlamentspräsident und Chefverhandler Mohammed Bagher Ghalibaf ließ die Tür dafür offen, mahnte aber zugleich, dass man keine Angst davor haben dürfe, kriegerisch eigene Interessen durchzusetzen.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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