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Tech-Ausverkauf und US-Angriffe auf den Iran: DAX wenig verändert erwartet -- Asiens Börsen mehrheitlich schwächer - KOSPI tiefrot -- S&P kappt Commerzbank-Ausblick -- ABB mit Miliardenzukauf

aktualisiert 16.07.26 07:51 Uhr

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Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt dürfte wenig verändertn starten.

Der DAX hatte zur Wochenmitte 0,59 Prozent schwächer bei 24.999,53 Zählern geschlossen.
Der TecDAX beendete die Sitzung mit spürbaren Abgaben von 0,89 Prozent bei 3.813,13 Einheiten.

Die Hängepartie am deutschen Aktienmarkt dürfte am Donnerstag weitergehen. Mit etwa 25.000 Zählern wird der Leitindex DAX rund zwei Stunden vor dem XETRA-Handel vom Broker IG nahezu unverändert zum Vortag indiziert. Seit vergangener Woche schon pendelt das Börsenbarometer in einer engen Spanne um diese runde Marke.

Analyst Martin Utschneider von Robomarkets spricht denn auch von einer "richtungslosen Grundtendenz". Dieser dürfte der DAX auch an diesem Donnerstag treu bleiben, zumal er sich auch am Vortag nicht aus seiner jüngsten Seitwärtsspanne habe lösen können. Das belege eine "ausgeprägte Unentschlossenheit der Marktteilnehmer".

Impulse könnte die Saison der Quartalsbilanzen der Unternehmen setzen, die allerdings erst in der kommenden Woche allmählich Fahrt aufnimmt.

Nachdem der deutsche Leitindex im Juni und Anfang Juli noch Rekordhöhen von über 25.900 Punkten ins Visier genommen hatte, befindet sich der DAX aktuell in einer ausgeprägten Konsolidierungsphase. Zur Wochenmitte ist der Index nach einem volatilen Hin und Her denkbar knapp unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten gerutscht, sodass sich die Indikation am heutigen Morgen um die Marke von 24.999 Zählern bewegt. Das fundamentale Umfeld präsentiert sich dabei als spürbarer Bremsklotz für die Bullen.

Auf Branchenebene sorgen zudem aktuelle Sorgen vor einer Überhitzung im Halbleiter- und Technologiesektor für Gewinnmitnahmen, was die bisherigen Jahrestreiber aus dem Infrastruktur- und KI-Bereich ausbrems und inbesondere in Asien für kräftige Verluste und damit schwache Vorgaben für den heimischen Aktienmarkt sorgt.

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