BlackRock übertrifft Erwartungen mit Rekordvermögen und Gewinnplus - Aktie zieht an
BlackRock hat im zweiten Quartal Rekordwerte beim verwalteten Vermögen erzielt. Optimistische Aussagen von CEO Larry Fink sorgen für Rückenwind bei der Aktie.
Werte in diesem Artikel
- Verwaltetes Vermögen steigt auf ein Rekordhoch von 15,34 Billionen US-Dollar
- Bereinigter Quartalsgewinn legt um 22 Prozent zu
- Konzernchef lobt das Wachstum
Die Aktie von BlackRock zog am Mittwoch vorbörslich an der NYSE um 4,92 Prozent auf 1.075 US-Dollar an, nachdem der weltweit größte Vermögensverwalter Quartalszahlen und ein verwaltetes Vermögen deutlich über den Erwartungen vorgelegt hatte. Das bereinigte Nettoergebnis im zweiten Quartal stieg um 22 Prozent auf 2,29 Milliarden US-Dollar, das verwaltete Vermögen kletterte um ebenfalls 22 Prozent auf ein Rekordhoch von 15,34 Billionen US-Dollar. Die Aktie war zuvor seit Jahresbeginn um 4,2 Prozent gefallen.
Umsatz und Gewinn je Aktie übertreffen Konsens deutlich
Der Umsatz legte um 31 Prozent auf 7,08 Milliarden US-Dollar zu und übertraf den von Analysten erwarteten Konsens von 6,73 Milliarden US-Dollar. Auf Basis des bereinigten Gewinns je Aktie erreichte BlackRock 13,91 US-Dollar, ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ebenfalls über der Analystenschätzung von 12,69 US-Dollar. Konzernchef Larry Fink sprach von einer beschleunigten Dynamik des Unternehmens und zeigte sich so optimistisch wie nie zuvor mit Blick auf das weitere Wachstum. "Mehr Menschen dabei zu helfen, vom langfristigen Wachstum der Kapitalmärkte zu profitieren, bildet den Kern unserer Strategie und bietet uns die größten Chancen. Auf diese Weise erzielen wir ein höheres und nachhaltigeres organisches Wachstum", so der CEO. "Je mehr Kunden wir dabei unterstützen, an den Märkten zu partizipieren, desto stärker wachsen auch wir - durch höheres organisches Wachstum, stärkeres Gewinnwachstum und mehr Wert für unsere Aktionäre. Unsere Dynamik nimmt weiter zu, und ich blicke optimistischer denn je auf das vor uns liegende Wachstum", betont der Top-Manager weiter.
Ähnlich positive Töne wie bei den Großbanken
Nach eigenen Angaben von Fink hatten sich die Nettomittelzuflüsse in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 im Jahresvergleich mehr als verdoppelt. Damit reiht sich BlackRock in den optimistischen Grundton ein, den zuvor bereits große US-Banken wie JPMorgan, Goldman Sachs und Citigroup mit ihren eigenen Quartalszahlen in dieser Woche vorgegeben hatten.
Ob sich die starke Dynamik bei den Mittelzuflüssen auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzt, dürfte sich erst bei den kommenden Quartalszahlen zeigen.
Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net
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