Inflationsschub

Aus diesen Gründen fällt der Euro auf ein Dreimonatstief

14.07.21 13:03 Uhr

Aus diesen Gründen fällt der Euro auf ein Dreimonatstief | finanzen.net

Der Euro hat am Mittwoch einen dreimonatigen Tiefststand zum US-Dollar erreicht.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1293 EUR 0,0004 EUR 0,34%

7,7353 CNY -0,0256 CNY -0,33%

0,8582 GBP -0,0032 GBP -0,37%

8,9315 HKD -0,0258 HKD -0,29%

185,0000 JPY -0,6900 JPY -0,37%

1,1388 USD -0,0035 USD -0,31%

1,1657 EUR 0,0047 EUR 0,41%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,39%

0,8781 EUR 0,0027 EUR 0,31%

1,7621 NZD 0,0013 NZD 0,07%

In der Nacht fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1772 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit Anfang April. Am Mittag notierte sie dann etwas höher auf 1,1795 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch auf 1,1844 Dollar festgesetzt.

Belastet wurde der Euro zuletzt durch den deutlich steigenden US-Dollar. Die amerikanische Währung profitierte von zunehmenden Erwartungen einer etwas weniger großzügigen Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Auslöser waren Inflationsdaten vom Dienstag, die deutlich höher ausgefallen sind als erwartet. Mit 5,4 Prozent markierte die Inflation im Juni ein 13-Jahreshoch. Im Laufe des Mittwochs verlor der Dollar aber wieder etwas an Boden.

Deutliche Kursgewinne verzeichnete zur Wochenmitte der neuseeländische Dollar. In der Nacht hatte die Notenbank Neuseelands überraschend das Ende ihrer Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft angekündigt. Am Devisenmarkt wird der Schritt als Hinweis gewertet, dass es in Neuseeland noch in diesem Jahr eine erste Zinserhöhung seit Ausbruch der Corona-Pandemie geben könnte. Als ausschlaggebend gelten auch Ängste vor einer drohenden Überhitzung des neuseeländischen Immobilienmarkts.

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FRANKFURT (dpa-AFX)

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