Schutz bei Pleiten

Strengere Regulierung: Britische Regierung will Krypto-Anleger besser schützen

01.02.23 11:22 Uhr

Strengere Regulierung: Britische Regierung will Krypto-Anleger besser schützen | finanzen.net

Nach dem Kollaps der Kryptobörse FTX will die britische Regierung den Markt für Kryptowährungen stärker regulieren und damit Verbraucher schützen.

Werte in diesem Artikel
Devisen

47.285,1996 CHF -1.292,4821 CHF -2,66%

51.219,0177 EUR -1.444,0965 EUR -2,74%

44.116,8399 GBP -1.258,3349 GBP -2,77%

9.513.327,5779 JPY -226.039,7563 JPY -2,32%

58.498,9152 USD -1.649,9682 USD -2,74%

1.266,2862 CHF -33,9222 CHF -2,61%

1.371,6329 EUR -37,9244 EUR -2,69%

1.181,4383 GBP -33,0533 GBP -2,72%

254.764,6034 JPY -5.914,9274 JPY -2,27%

1.566,5867 USD -43,3312 USD -2,69%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 2,71%

0,0008 ETH 0,0000 ETH 2,68%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 2,81%

0,0007 ETH 0,0000 ETH 2,77%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 2,85%

0,0008 ETH 0,0000 ETH 2,80%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 5,12%

0,0000 ETH 0,0000 ETH 2,22%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 2,79%

0,0006 ETH 0,0000 ETH 2,77%

Anleger sollten im Fall, dass ein Krypto-Unternehmen pleitegehe, Anspruch auf die Erstattung ihres investierten Geldes haben, kündigte das britische Finanzministerium in der Nacht zu Mittwoch an.

Außerdem sollten die Pflichten zur Offenlegung und der Einhaltung von Standards stärker an den konventionellen Finanzsektor angepasst werden. Man wolle technologischen Wandel und Innovation ermöglichen, müsse aber auch die Verbraucher schützen, sagte Finanzstaatssekretär Andrew Griffith einer Mitteilung zufolge.

Bis Ende April läuft eine Frist, bis zu der Hinweise und Kritik zu den Vorschlägen eingebracht werden können. Die oppositionelle Labour-Partei kritisierte dies und forderte stattdessen schnelleres Handeln. Die Vermögen von Millionen von britischen Anlegern seien unter "dieser inkompetenten Regierung" Risiken ausgesetzt, sagte die Labour-Politikerin Tulip Saddiq der BBC zufolge.

Der Regierungsvorschlag kommt nach dem spektakulären Aus der Kryptobörse FTX im vergangenem Jahr: Die Börse - bis dahin einer der größten Handelsplätze für Kryptowährungen - war im Herbst nach enormen Mittelabflüssen binnen weniger Tage kollabiert. Milliarden an Kundengeldern konnten nicht ausgezahlt werden. US-Firmengründer Sam Bankman-Fried, der seine Unschuld beteuert, wurde festgenommen und befindet sich gegen Kaution im Hausarrest. Im Oktober soll der Prozess gegen ihn beginnen.

/swe/DP/jha

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, Pasuwan / Shutterstock.com