Wachsendes Interesse

Novogratz shortet Aktien und setzt stattdessen weiter auf Bitcoin

26.04.20 18:33 Uhr

Novogratz shortet Aktien und setzt stattdessen weiter auf Bitcoin | finanzen.net

Der Kryptowährungs-Experte Michael "Mike" Novogratz ist trotz der Corona-Krise optimistisch, was die Zukunft des Bitcoin anbelangt.

Werte in diesem Artikel
Devisen

48.497,6657 CHF 1.146,2800 CHF 2,42%

52.690,4863 EUR 1.389,7412 EUR 2,71%

45.136,5969 GBP 949,0549 GBP 2,15%

9.741.294,6349 JPY 219.083,0505 JPY 2,30%

59.967,6848 USD 1.417,0208 USD 2,42%

1.309,1124 CHF 40,3376 CHF 3,18%

1.422,2905 EUR 47,6930 EUR 3,47%

1.218,3861 GBP 34,3860 GBP 2,90%

262.949,7677 JPY 7.803,2182 JPY 3,06%

1.618,7262 USD 49,8680 USD 3,18%

0,8562 CHF 0,0164 CHF 1,96%

0,9302 EUR 0,0204 EUR 2,24%

0,7969 GBP 0,0132 GBP 1,69%

171,9802 JPY 3,1038 JPY 1,84%

1,0587 USD 0,0203 USD 1,96%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -2,37%

0,0008 ETH -0,0000 ETH -3,08%

1,1679 XRP -0,0229 XRP -1,92%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -2,62%

0,0007 ETH -0,0000 ETH -3,35%

1,0750 XRP -0,0241 XRP -2,20%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -2,10%

0,0008 ETH -0,0000 ETH -2,82%

1,2549 XRP -0,0212 XRP -1,66%

• Novogratz sieht wachsendes Interesse an Bitcion
• Notenbanken stützen Bitcoin
• Pessimistisch für Aktien

Der Bitcoin konnte sich im Zuge der Corona-Pandemie nicht dem Sog des Aktiencrashs entziehen. Die Erwartungen vieler Bitcoin-Fans, ein "sicherer Hafen" in Krisenzeiten zu sein, konnte die weltweit beliebteste Cyberwährung damit nicht erfüllen. Trotzdem bleibt Michael Novogratz dem Bitcoin treu und gesteht ihm noch viel Potential zu.

Wachsendes Interesse an Bitcoin

In einem Interview mit "Bloomberg TV" verwies Novogratz auf das wachsende Interesse an der Kryptowährung rund um den Globus. Wie der CEO und Gründer der Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital erklärte, habe er neue Investoren festgestellt, darunter Hedgefonds und sehr reiche Einzelanleger, die begonnen hätten in Bitcoin zu investieren.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

"Das Risiko aller Anlageformen, auch bei Gold, besteht darin, dass genügend Menschen daran glauben", so die Wall Street-Legende. Dasselbe gelte auch für Bitcoin: "Es ist immer noch eine Frage der Akzeptanz. Ich sehe einfach eine stärkere Akzeptanz hier in den USA und in Europa als jemals zuvor, seit ich damit begonnen habe."

Notenbanken als Helfer des Bitcoin?

Ausgerechnet die internationalen Notenbanken, die Kryptowährungen im Allgemeinen sehr skeptisch gegenüber stehen, machte Mike Novogratz für das wachsende Interesse an Bitcoin verantwortlich. Denn um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zu dämpfen, haben die Währungshüter rund um die Welt Zinssenkungen, Milliarden-Anleihekaufprogramme und weitere Instrumente zur Stützung der Wirtschaft beschlossen.

Mit dieser enorm gelockerten Geldpolitik werden die Märkte geradezu mit frischem Fiskalgeld geflutet. Doch dies bringt auch Risiken für Inflation und Staatsverschuldung mit sich. Deshalb werden laut Novogratz die Maßnahmen der Notenbanken dazu führen, dass harte - gemeint sind nicht-inflationäre - Anlagen langfristig an Attraktivität gewinnen.

Inflationsschutz beim Bitcoin

Um den besonderen Inflations-Schutz beim Bitcoin zu unterstreichen, verwies der ehemalige Hedgefonds-Manager auf das demnächst anstehende Halving, das dazu beitragen werde, dass der Wert des Bitcoin nicht von der Inflation aufgefressen wird. Deshalb sei "jetzt die Zeit des Bitcoin gekommen".

Das könnte Sie auch interessieren: JETZT NEU - Bitcoin & Co. über die finanzen.net App handeln - oder für Profis über die Börse Stuttgart Digital Exchange

Um nämlich einen inflationsbedingten Wertverlust zu verhindern, hat Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto bei der Programmierung der digitalen Währung festgelegt, dass sich die Menge der an die Miner pro erzeugtem Datenblock ausgegebenen neuen Coins in gewissen Abständen halbiert. Die Anzahl der umlaufenden Bitcoins wächst somit mit immer geringerer Geschwindigkeit, bis die festgelegte Obergrenze von 21 Millionen Coins erreicht wird.

Short bei Aktien

Infolge der Eingriffe der Notenbanken gab sich Mike Novogratz jedoch in Bezug auf Aktien und Schuldscheine pessimistischer: "Zum ersten Mal seit einiger Zeit bin ich am Freitag [10. April, Anmerkung der Redaktion] short gegangen - sowohl bei Aktien als auch bei Schuldscheinen".

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Dorottya Mathe / Shutterstock.com, Carlos Amarillo / Shutterstock.com