Darum klettert der Goldpreis auf den höchsten Stand seit Anfang Juni
Der Goldpreis ist am Mittwoch auf den höchsten Stand seit Anfang Juni gestiegen. Anleiherenditen rücken vermehrt in den Anlegerfokus.
Am späten Nachmittag kostete die Feinunze (rund 31,1 Gramm) zeitweise 4.489 US-Dollar. Das waren 3,57 Prozent oder 155 Dollar mehr als am Vortag. Zuletzt kostete Gold noch 4.419 US-Dollar.
Der Goldpreis profitierte von den gesunkenen US-Renditen. Der US-Anleihemarkt reagierte mit steigenden Kursen auf die unerwartete Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen.
Sorgen am Anleihemarkt - Goldpreis profitiert
Der Schritt des Finanzministeriums signalisiert Besorgnis über den anhaltenden Ausverkauf am Anleihemarkt, der die Renditen für 30-jährige Anleihen auf den höchsten Stand seit 2007 getrieben hatte. Der zuletzt deutliche Anstieg der Renditen hatte Sorgen an den Finanzmärkten ausgelöst. Gestiegene Inflationssorgen, die Folgen des Iran-Kriegs, eine stark steigende Staatsverschuldung und der Kapitalbedarf der großen KI-Unternehmen hatten zuletzt die Renditen nach oben getrieben.
Die niedrigeren Renditen machen Gold für Anleger attraktiver, da dieses keine Zinsen abwirft. Hinzu kommt, dass der Dollar zu allen wichtigen Währungen nachgab. Dies macht Gold für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger.
/jsl/he
LONDON (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Goldpreis
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Goldpreis
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: Bulent camci / Shutterstock.com, Africa Studio / Shutterstock.com
