Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Hochspannung vor aktuellen Inflationsdaten


Goldpreis: Hochspannung vor aktuellen Inflationsdaten

Der Goldpreis bewegt sich im frühen Mittwochshandel bei einer tendenziell abwartenden Haltung in etwas höhere Regionen.

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von Jörg Bernhard

Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses steht der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Juli, das bevorzugte Inflationsmaß der Fed (14.30 Uhr). Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die für Freitag geplante Rede von Fed-Chef Kevin Warsh auf dem Notenbank-Symposium in Jackson Hole (Wyoming). Besonders positiv für Gold wären schwächer als erwartet ausfallende Inflationsdaten und zugleich weniger "falkenhafte" Signale von Fed-Chef Warsh. Dies könnte die Aussicht auf sinkende Realzinsen verstärken und damit die Attraktivität des unverzinsten Edelmetalls erhöhen. Die jüngste Rally des Goldpreises war vor allem auf die Verschlechterung des Vertrauens in die Tragfähigkeit der US-Staatsfinanzen zurückzuführen, was durch die jüngsten Pläne des US-Finanzministeriums für Anleiherückkäufe ausgelöst wurde. Zuletzt äußerte auch die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva Bedenken hinsichtlich der sich verschlechternden Haushaltslage in einigen Ländern.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 3,60 auf 4.698,10 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Anhaltende Talfahrt

Im frühen Mittwochshandel ging es mit dem Ölpreis um mehr als zwei Prozent bergab. Für Verkaufsdruck sorgten neue Hoffnungen auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus, nachdem Iran mitgeteilt hatte, die Gespräche mit dem Nachbarland Oman über die Regelung des Schiffsverkehrs durch die strategisch wichtige Meerenge wieder aufgenommen zu haben. Zusätzlich belastet wurde der fossile Energieträger aufgrund der Meldung des API, dass in den USA die gelagerten Ölmengen in der Woche bis zum 21. August um rund 4,2 Millionen Barrel gestiegen sind. Neue Impulse könnte der für den Nachmittag angekündigte "offizielle" Wochenbericht der US-Energiebehörde EIA (16.30 Uhr) liefern. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich die gelagerten Ölmengen in der vergangenen Woche um 1,9 Millionen Barrel erhöht haben, während bei Benzin und Destillaten Rückgängen von 1,0 Millionen bzw. 1,7 Millionen Barrel prognostiziert werden.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,74 auf 80,62 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,60 auf 85,67 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Foto-Ruhrgebiet / Shutterstock.com, Netfalls - Remy Musser / Shutterstock.com

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