Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis im Anlegerfokus: Viertes Wochenminus in Folge zeichnet sich ab


Goldpreis im Anlegerfokus: Viertes Wochenminus in Folge zeichnet sich ab

Vor dem Wochenende geht es mit dem Goldpreis in höhere Regionen - dennoch droht der vierte Wochenverlust in Folge.

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Rohstoffe

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von Jörg Bernhard

Der schwächere Dollar verbilligte das in US-Dollar gehandelte Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums und sorgte dadurch für Kaufinteresse. In den vergangenen Wochen wurde Gold häufig als Liquiditätsquelle verkauft, um Verluste und Margin Calls in anderen Märkten auszugleichen. Diese Entwicklung scheint mittlerweile abzuebben. Tendenziell schlechte Stimmung verursachen aber weiterhin die Notenbanken, allen voran Fed und EZB. Laut FedWatch-Tool der CME Group rechnen Händler nicht mehr mit Zinssenkungen in den USA im Jahr 2026 und sehen stattdessen eine Wahrscheinlichkeit von über 50 Prozent für eine Zinserhöhung bis Jahresende. Vor Ausbruch des Konflikts waren noch zwei Zinssenkungen erwartet worden. US-Präsident Donald Trump kündigte an, eine Pause bei Angriffen auf iranische Energieanlagen bis April zu verlängern, und sprach von positiven Gesprächen mit Iran. Ein iranischer Vertreter wies den US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs jedoch als einseitig und unfair zurück.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 75,00 auf 4.451,30 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Anhaltende Verunsicherung

Der Ölpreis zeigt sich weiterhin ausgesprochen volatil, was sich vor allem am CBOE-Ölvolatilitätsindex ablesen lässt. Dieser notiert aktuell bei über 92 Prozent. Nur zur Erinnerung: Anfang Januar wies dieser einen Wert von lediglich 28 Prozent aus. Die Entspannungssignale aus dem Nahen Osten haben den Ölpreis im frühen Freitagshandel leicht zurückfallen lassen. Eine militärische Eskalation im Nahen Osten könnte den fossilen Energieträger aber schnell wieder nach oben drehen lassen. In einer solchen von Unsicherheit geprägten Nachrichtenlage sollte man Long- oder Short-Engagements meiden und erst einmal die weitere Entwicklung abwarten.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,18 auf 94,30 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,04 auf 101,93 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: BrunoWeltmann / Shutterstock.com, FikMik / Shutterstock.com

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