Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Leichte Erholung dank Waffenruhe im Nahen Osten


Goldpreis: Leichte Erholung dank Waffenruhe im Nahen Osten

Der Goldpreis legte zum Wochenstart zu, nachdem eine Unterbrechung der Kampfhandlungen im Nahen Osten die Ölpreise deutlich nach unten gedrückt und die Sorgen über die Inflation etwas gemildert hatte.

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von Jörg Bernhard

Der Iran werde seine eigenen Angriffe einstellen, solange auch die USA dies täten, erklärte ein ranghoher iranischer Vertreter am Sonntag. Die Vereinigten Staaten legten ihre Bombardierungskampagne vorübergehend auf Eis, nachdem Berater von Präsident Donald Trump ihm mitgeteilt hatten, dass ihnen die Ziele ausgingen und sie sich Sorgen über eine Erschöpfung der US-Waffenbestände machten. Für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen nun die am Nachmittag zur Bekanntgabe anstehenden US-Konjunkturindikatoren, wie der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter (14.30 Uhr) sowie der Konjunkturindex der Dallas Fed (16.30 Uhr). Außerdem warten die Anleger auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank, die am Mittwoch ansteht. Marktteilnehmer gehen überwiegend davon aus, dass die Zinsen unverändert bleiben. Laut dem CME FedWatch Tool preisen Händler derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 74 Prozent für eine Zinserhöhung im September ein.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) erhöhte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 21,50 auf 4.092,30 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Schwächeanfall zum Wochenstart

Der Ölpreis stürzte im frühen Montagshandel um vier Prozent ab, nachdem die USA und der Iran am Wochenende nach zwei Wochen gegenseitiger Angriffe eine Pause bei ihren Militärschlägen eingelegt hatten. Dies weckte Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung, die den Konflikt entschärfen und eine Wiederaufnahme der Schifffahrt durch die Straße von Hormus ermöglichen könnte. Trotz der Angriffspause passierten am Wochenende laut Schifffahrtsdaten des Analysehauses Kpler täglich weniger als zehn Handelsschiffe die Straße von Hormus. Einige Analysten rechnen dennoch damit, dass die Märkte unterstützt bleiben könnten, falls die Rohölversorgung durch anhaltende Risiken für die Schifffahrt im Nahen Osten sowie den Krieg zwischen Russland und der Ukraine beeinträchtigt bleibt.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stark fallenden Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 4,48 auf 84,83 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 4,13 auf 87,15 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Eric Chiang/123rf, Juri / Shutterstock.com

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