Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Zurückhaltung vor der zweitägigen Fed-Sitzung


Goldpreis: Zurückhaltung vor der zweitägigen Fed-Sitzung

Trotz deutlich gesunkenem Ölpreis tendierte der Goldpreis im frühen Dienstagshandel etwas schwächer.

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von Jörg Bernhard

Belastet durch einen stärkeren Dollar warten die Marktakteure nun auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank, um Hinweise auf den weiteren Zinskurs zu erhalten. Diese steht am Mittwochabend an. Laut dem CME-FedWatch-Tool rechnen derzeit 62 Prozent der Marktteilnehmer damit, dass die Fed die Leitzinsen unverändert lässt. 38 Prozent erwarten hingegen eine Zinserhöhung um mindestens 25 Basispunkte. Vor einer Woche lag dieser Anteil noch bei lediglich 16 Prozent. Für die Fed-Sitzung im September preisen die Märkte mittlerweile sogar eine Wahrscheinlichkeit von 81 Prozent für eine Zinserhöhung ein. US-Präsident Donald Trump forderte die Fed am gestrigen Montag erneut auf, die Zinsen zu senken. Seiner Ansicht nach sollten die USA den niedrigsten Leitzins der Welt haben. Außerdem erklärte er wieder einmal, dass die Vereinigten Staaten "gute Gespräche" mit dem Iran führten und es bestehe die Chance auf eine Einigung zur Beilegung des Konflikts.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 34,70 auf 4.042,20 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Weiter auf Talfahrt

Der Ölpreis hat im frühen Dienstagshandel seine Verluste ausgeweitet. Verantwortlich hierfür waren die zurückgekehrten Hoffnungen auf eine Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Am Vortag gab es einen massiven Einbruch um acht Prozent zu vermelden, nachdem die USA ihre Luftangriffe auf den Iran am Wochenende überraschend ausgesetzt hatten. Afrah al-Zouba, designierter Außenminister der international anerkannten und von Saudi-Arabien unterstützten Regierung des Jemen, erklärte, die im Jemen ansässigen Huthi-Rebellen wollten die iranische Kontrolle über den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus auf die Meerenge Bab al-Mandab übertragen. Sowohl im Roten Meer als auch in der Straße von Hormus ist der Schiffsverkehr in den vergangenen Tagen deutlich zurückgegangen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,01 auf 81,60 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,04 auf 84,83 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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