Broker im Gebühren-Check

Hunderte Euro zu viel gezahlt? 7 Broker im Ordergebühren-Vergleich

06.07.26 17:30 Uhr

Hunderte Euro zu viel gezahlt? 7 Broker im Ordergebühren-Vergleich | finanzen.net

Je nach Broker zahlen aktive Anleger hunderte Euro Ordergebühren pro Jahr. Wir haben 7 Anbieter verglichen - lohnt sich ein Wechsel?

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Kostenfalle Ordergebühren?

Bei vielen Depot-Anbietern – vor allem Banken bzw. Direktbanken – fallen pro Order Grundgebühren plus prozentuale Provisionen an. Wer häufig handelt oder größere Summen investiert, zahlt schnell dreistellige Beträge im Jahr. Geld, das für den Vermögensaufbau fehlt.


Wir haben die Standard-Ordergebühren von sieben Anbietern unter die Lupe genommen – darunter Direktbanken und populäre On­line-Bro­ker:

Trade Republic Trade Republic
  • Orderprovision: 1,00 Euro (zzgl. Spreads)
  • Orderprovision Min. / Max.: 1,00 / 1,00 Euro
flatex flatex
  • Orderprovision: ab 5,90 Euro (zzgl. Spreads)1
  • Orderprovision Min. / Max.: 5,90 Euro / unbegrenzt1
1) Ab 40.000 Euro wird für den überstei­genden Teil eine Zusatz­provision von 0,04 % fällig (nur Handels­plätze USA und Kanada)
DKB DKB
  • Orderprovision: ab 10,00 Euro (zzgl. Spreads)2
  • Orderprovision Min. / Max.: 10,00 / 30,00 Euro2
2) bis 5.000,00 Euro: 10,00 Euro / ab 5.000,01 Euro: 15,00 Euro / ab 20.000,01 Euro: 30,00 Euro Orderprovision
ING ING
  • Orderprovision: 4,90 Euro + 0,25 % des Ordervolumens (zzgl. Spreads)
  • Orderprovision Min. / Max.: 4,90 / 69,90 Euro
comdirect comdirect
  • Orderprovision: 4,90 Euro + 0,25 % des Ordervolumens (zzgl. Spreads)
  • Orderprovision Min. / Max.: 9,90 / 59,90 Euro
Consorsbank Consorsbank
  • Orderprovision: 4,95 Euro + 0,25 % des Ordervolumens (zzgl. Spreads)3
  • Orderprovision Min. / Max.: 9,95 / 69,00 Euro3
3) Über 25 bzw. über 500 Orders p.a. gelten vergünstigte Konditionen
  • Orderprovision: ab 0,00 Euro, 0,0 % des Ordervolumens (zzgl. Spreads)5
  • Orderprovision Min. / Max.: 0,00 / 0,00 Euro5
5) Auf Orders unter 500 Euro wird 1 Euro Minder­mengen­zuschlag erhoben

Wie unterscheiden sich die Ordergebühren der Anbieter? Eine Beispielrechnung

Um zu verdeutlichen, wie Ordergebühren ins Gewicht fallen können, gehen wir exemplarisch von einer Handelsaktivität von 20 Orders im Jahr zu je 10.000 Euro Ordervolumen aus. Wenden wir nun die Preiskonditionen der acht Depot-Anbieter auf dieses Fallbeispiel an:


Rechenbeispiel: Ordergebühren der Top-Broker im Vergleich Anmerkung: exemplarischer Vergleich bei 20 Orders im Jahr zu je 10.000 Euro Ordervolumen – ohne Berücksichtigung externer Kosten wie Börsen- oder Maklergebühren, zeitlich befristeter Aktionsangebote oder spezieller Rabatte für ausgewählte Nutzergruppen. (Stand: 01.07.2025).
* Nicht alleinig



Der Vergleich zeigt: Die Spannweite zwischen den Anbietern ist enorm und Ordergebühren können erhebliche Kosten verursachen. Dabei sind Online- und Neo­broker tendenziell günstiger als klassische Direktbanken. Aber: Selbst ein populärer Neo­broker wie Trade Republic erhebt Ordergebühren – und ist damit nicht der günstigste Anbieter. Nur bei finanzen.net ZERO handelst du ab 0 € pro Order (zzgl. Spreads). Grund genug für die Stiftung Warentest, finanzen.net ZERO mehrfach als "Kostensieger" auszuzeichnen (zuletzt bestätigt in Ausgabe 12/2025).


Lohnt sich ein Wechsel?

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  • zusätzlich auf Depot- oder Handelsplatzgebühren verzichten willst,
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